Marlene Lufen: Böse Kritik! Moderator: "Sie macht einen entscheidenden Fehler"

Ist sie mit ihrem Video zu weit gegangen?

Moderatorin Marlene Lufen, 50, sorgte in den letzten Tagen mit einem emotionalen Video für Aufsehen, in welchem sie den Corona-Lockdown scharf kritisierte. Jetzt musste der TV-Star mit weiteren negativen fertig werden ...

Marlene Lufen: Harte Kritik am Lockdown

"Ich habe das Gefühl, dass wir in zwei, drei Jahren zurückgucken auf diese Zeit und denken, wir haben es falsch gemacht", teilte die Moderatorin Marlene Lufen am 31. Januar in einem Statement via Instagram mit, das innerhalb kürzester Zeit für Aufsehen sorgte. 

Bereits über 11 Millionen Mal wurde das umstrittene Video des TV-Stars auf ihrem Instagram-Account aufgerufen – ihre emotionalen Worte spalten Deutschland mittlerweile in zwei Hälften, denn offensichtlich traf die 50-Jährige mit ihren Worten einen empfindlichen Nerv der Gesellschaft. 

Das "Sat.1 Früstücksfernsehen"-Gesicht sei demnach der Meinung, dass Probleme wie psychische Krankheiten, die sich während des Lockdowns verschlimmern könnten, oder steigende Zahlen von Gewaltfällen in Familien derzeit nicht genug betrachtet würden. 

Zwar bekam die 50-Jährige für ihr Statement viel Verständnis, jedoch auch ziemlich harte Kritik. Erst kürzlich äußerte sich die Ärztin Dr. Judith Bildau gegenüber RTL zu den Worten der Moderatorin – ihrer Meinung nach sei es "vollkommen richtig", dass Marlene Lufen die erschreckenden Folgen des Lockdowns für die Menschen aufzeige, aber"Was mir aber übel aufstößt, ist die Schlussfolgerung daraus."

Das könnte dich vielleicht auch interessieren: 

Video von Marlene Lufen: Geht sie zu weit?

Jetzt äußerte sich auch der Journalist und ZDF-"heute+"-Moderator Daniel Bröckerhoff deutlich zu dem heiß diskutierten Video und betonte gegenüber RTL:

Sie macht in diesem Video einen ganz entscheidenden Fehler. 

Weiter erklärt er: "Was mich an der ganzen Geschichte ärgert: Ihr Argument stimmt, aber ihr Argument stimmt nicht nur in Pandemie-Zeiten – es stimmt immer! Psychische Krankheiten sind immer noch stigmatisiert."

Demnach gebe es immer noch wenige Therapieplätze vor allem für Kassenpatienten: "Wir haben ein Riesenproblem mit Kindeswohlgefährdungen, da sind die Hürden sehr hoch. Das sind alles Themen, die haben sich jetzt verschärft, aber die sind sowieso die ganze Zeit da und da gucken wir zu wenig hin!", wie der 43-Jährige klarstellte. 

"Marlene Lufen: Deutschland im Lockdown": Eigene Live-Show auf Sat.1

Am Montagabend, 08. Februar 2020, moderiert Marlene Lufen spontan ihre eigene Live-Show unter dem Titel "Marlene Lufen: Deutschland im Lockdown" um 20:15 Uhr auf Sat.1 – mit ihren Gästen spricht sie dann über die Auswirkungen des Lockdowns.

Zusätzlich sollen Themen wie Gewalt gegen Kinder, häusliche Gewalt, Suchterkrankungen, Depressionen und Vereinsamung diskutiert werden, wie der Sender abschließend mitteilte.

Findest du, dass Marlene Lufen in ihrem Video recht hat?

%
0
%
0
Themen