
Sarah Engels: Sie macht Kritiker eine Ansage gegen Body-Shaming
Sarah Engels (33) gehört zu den beliebtesten Sängerinnen in Deutschland und kann sich auf eine große Fangemeinde verlassen, die hinter ihr steht. Doch wo viel Lob ist, da findet sich im Netz leider auch oft bittere Kritik. Wie sehr negative Kommentare eine Person belasten können, machte die Ex-Frau von Pietro Lombardi (33) kürzlich auf eine unkonventionelle Weise bei Instagram deutlich. Die diesjährige ESC-Vertreterin für Deutschland veröffentlichte ein Video, das sie während eines Stylings in der Maske zeigt. Während ihr die Haare gemacht werden, singt sie die Hasskommentare, die sie in der Vergangenheit erreicht haben, einfach weg. In der Bildunterschrift schlägt sie jedoch ernste Töne an und warnt eindringlich:
Ich nehme vieles davon mit Humor. Ich lache darüber. Wirklich. Aber bitte vergesst nicht: Da draußen gibt es ganz viele Menschen, die das nicht können. Und Worte können echten Schaden anrichten.
Mit dieser Aktion möchte sie verdeutlichen, dass nicht jeder die emotionale Stärke besitzt, solche Angriffe wegzustecken. Deshalb sendet sie einen wichtigen Appell an alle Kritiker: "Denkt vielleicht einen Moment nach, bevor ihr etwas schreibt, vor allem, wenn es um das Aussehen einer Frau geht. Niemand hat das Recht, einen Menschen darauf zu reduzieren."
Sarah Engels: ESC- Vorfreude! Sie wünscht sich mehr Rückhalt aus Deutschland
Das Thema Netz-Hass war jedoch nicht der einzige Punkt, den Sarah Engels in ihrem neuesten Post ansprechen wollte. Aktuell bereitet sie sich intensiv auf den "Eurovision Song Contest" vor und erfährt dabei vor allem von den internationalen Fans eine große Welle der Unterstützung. Diesen positiven Rückhalt wünscht sie sich nun auch von der deutschen Community, die oft kritischer mit den eigenen Künstlern ins Gericht geht: "Ich spüre gerade so viel Liebe vor allem international. Und ich bin unglaublich stolz, mein Land vertreten zu dürfen. Umso mehr wünsche ich mir, dass wir auch hier lernen, uns gegenseitig mehr zu supporten statt uns kleinzumachen oder schlechtzureden." Trotz des teilweise harten Gegenwinds betont die Musikerin, dass sie sich die Freude an diesem Projekt nicht nehmen lässt. Die Reise zum ESC empfindet sie als bereichernd und blickt voller Vorfreude auf das Mega-Event: "Ich freue mich einfach. Ich habe Spaß. Ich habe keine Angst im Gegenteil. Es ist eine unglaubliche Reise. Ich lerne so viele tolle Künstler aus den anderen Ländern kennen mit denen ich wirklich Spaß habe. Für mich geht es um so viel mehr als um eine Platzierung. Es geht um Musik."
Support ist keine Einbahnstraße. Sarahs Wunsch nach mehr „Wir-Gefühl“ in Deutschland ist ein wichtiger Impuls – gerade bei einem Wettbewerb wie dem ESC. Es geht darum, Stolz auf die eigene Vertretung zu zeigen, statt Fehler zu suchen. Ihre Botschaft ist klar: Musik soll verbinden, nicht spalten. Ein Appell, den sich jeder Nutzer zu Herzen nehmen sollte.
Verwendete Quellen: Instagram







