
Verdacht auf Amtsmissbrauch: Andrew Mountbatten-Windsor wurde verhaftet
Alle Augen sind auf Großbritannien gerichtet: Vor wenigen Stunden wurde bekannt, dass Ex-Royal Andrew Mountbatten-Windsor an seinem 66. Geburtstag (19. Februar) auf einem Anwesen in der Grafschaft Norfolk verhaftet worden ist. Hintergrund sind laut "Daily Mail" und BBC vor allem neue Erkenntnisse aus den veröffentlichten Epstein-Akten. Demnach gehe es unter anderem um den Verdacht des Amtsmissbrauchs, wie die Polizei offiziell bestätigte: "Im Rahmen der Ermittlungen haben wir heute einen Mann in den Sechzigern aus Norfolk wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch festgenommen und führen Durchsuchungen an Adressen in Berkshire und Norfolk durch. Der Mann befindet sich derzeit in Polizeigewahrsam. Gemäß den nationalen Richtlinien werden wir den Namen des festgenommenen Mannes nicht bekanntgeben." Und offenbar könnte es für Andrew noch viel dicker kommen. Parallel zur Festnahme erklärte der britische Premierminister Sir Keir Starmer (63) nämlich, in Großbritannien stehe "niemand über dem Gesetz". Neun britische Polizeibehörden würden derzeit prüfen, ob sie Ermittlungen zu den Epstein-bezogenen Vorwürfen, darunter Menschenhandel und sexueller Missbrauch gegen Andrew, einleiten sollen.
Prinz William und Prinzessin Kate äußerten sich vor wenigen Tagen erstmals zum Epstein-Skandal um Andrew
Andrew Mountbatten-Windsors Verwicklungen in den sogenannten Epstein-Skandal sind nicht neu. Das Thema bekam allerdings durch die Veröffentlichungen der neuesten Akten rund um den verurteilten Sexualstaftäter Jeffrey Epstein (†66) neues Futter, das auch das Königshaus nicht kalt ließ. So hatte König Charles III. (77) knapp eine Woche vor Andrews Festnahme bereits öffentlich verkündet, die Polizei in den Ermittlungen gegen seinen Bruder unterstützen zu wollen, "wie es sich gehört". Und: Auch sein Sohn, Thronfolger Prinz William (43), und dessen Frau Prinzessin Kate (44) äußerten sich erst kürzlich erstmals zu dem Epstein-Skandal rund um Andrew. In einem offiziellen Statement ließ das Paar über einen Sprecher verkünden:
Der Prinz und die Prinzessin sind tief besorgt über die anhaltenden Enthüllungen. Ihre Gedanken bleiben bei den Opfern.
Dem Paar sei es laut "Hello!" ein persönliches Anliegen gewesen, ihre Haltung in der Angelegenheit öffentlich klarzustellen. Mittlerweile äußerte sich auch König Charles III. erstmals zur Festnahme seines Bruders.
Prinz Harry wetterte bereits in "Reserve" gegen seinen Onkel Andrew
Dass sich Charles, William und Kate in den letzten Monaten von dem 66-jährigen Skandal-Sohn von Queen Elizabeth II. (†96) distanziert hatten, wurde bereits bei Andrews letztem öffentlichen Auftritt mit der Königsfamilie im September 2025 deutlich. Hier wirkte vor allem der Thronfolger seinem Onkel gegeüber distanziert. Nur wenige Wochen später wurde bekannt, dass Andrew alle seine royalen Titel abgibt und sich aus dem öffentlichen Leben zurückziehen würde.
Der abtrünnige Royal Prinz Harry (40) fand hingegen in seinem Buch "Reserve" deutlichere Worte für seinen Onkel und äußerte sich damit damals als erstes Mitglied der Königsfamilie zu Andrews Verbindungen zu Epstein. So kritisierte Harry, dass sein Onkel trotz aller Vorwürfe unter dem Schutz des Königshauses stand, während ihm und seiner Frau Herzogin Meghan (44) nach ihrem Rücktritt jeglicher Schutz entzogen wurde: "Er war in einen beschämenden Skandal verwickelt, wurde des sexuellen Übergriffs auf eine junge Frau beschuldigt, und niemand hatte auch nur vorgeschlagen, dass er seinen Schutz verlieren sollte."
Verwendete Quellen: Daily Mail, BBC, Hello!, Buch "Reserve"






