Mette-Marit von Norwegen: Klinik-Entlassung nach Lungentransplantation und plötzliche Freilassung von Skandalsohn Marius

Große Erleichterung in Norwegen: Prinzessin Mette-Marit wurde nach ihrer Lungentransplantation aus dem Krankenhaus entlassen. Und das ist nicht die einzige Neuigkeit, denn: Sohn Marius Borg Høiby wurde darüber hinaus mit einer Fußfessel aus dem Gefängnis entlassen.

Prinzessin Mette-Marit von Norwegen darf nach Lungentransplantation nach Hause

Nur wenige Wochen nachdem offiziell bekannt wurde, dass Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen (52) aufgrund ihrer fortgeschrittenen Lungenfibrose eine neue Lunge benötigt, kam es Mitte Juni zur ersehnten und lebensrettenden Transplantation. Die 52-Jährige überstand die Operation nach Angaben des Palasts gut, erst vor knapp einer Woche gab es dann sogar ein erstes Foto, das Mette-Marit gemeinsam mit Kronprinz Haakon (52) nah beieinander auf dem Sofa sitzend zeigte. Und nun folgte vor wenigen Stunden die erlösende Nachricht: Die dreifache Mutter durfte die Klinik verlassen und nach Skaugum zurückkehren! Von offizieller Seite hieß es am 14. Juli: 

Ihre Königliche Hoheit Kronprinzessin Mette-Marit wurde nach ihrer Lungentransplantation aus dem Rikshospitalet entlassen.

"Hat mir das Leben geschenkt": Mette-Marit ist "dankbar und demütig" 

Mette-Marits Gesundheitszustand sei "den Umständen entsprechend gut", wie Are Holm, Abteilungsleiter der Lungenabteilung des Krankenhauses, mitteilen ließ. Die Prinzessin würde weiterhin "engmaschig überwacht werden, um möglichen Komplikationen wie Abstoßungsreaktionen und Infektionen vorzubeugen." Es könne knapp ein Jahr dauern, "bis sich der Zustand in eine stabilere Phase einpendelt." Und auch Mette-Marit selbst meldete sich kurz nach ihrer Rückkehr nach Hause: 

Ich bin zutiefst dankbar. Zunächst möchte ich allen danken, die sich für eine Organspende entscheiden. Das hat mir das Leben geschenkt, und Worte reichen nicht aus, um zu beschreiben, wie dankbar und demütig ich dafür bin. Einen besonderen Gruß möchte ich meinen Freunden mit Fibrose senden. Ihr wart einfach großartig in einer der anspruchsvollsten Phasen meines Lebens. Mit Fibrose zu leben ist nichts für Weicheier, und es vergeht kein Tag, an dem ich nicht daran denke, wie stark ihr seid. Ich schätze die Anteilnahme, die mir während meiner Krankheitszeit von so vielen Menschen in ganz Norwegen entgegengebracht wurde, sehr. Das hat mir Kraft gegeben, als ich sie am dringendsten brauchte.

Erleichtert und dankbar zeigte sich auch Ehemann Prinz Haakon (52): "Es ist eine große Erleichterung, die Kronprinzessin aus dem Krankenhaus nach Hause zu holen. Wir sind alle sehr froh, dass die erste Phase so gut verlaufen ist. Außerdem sind wir unglaublich beeindruckt vom Universitätsklinikum Oslo." Weiter hieß es: "Auch wenn wir wissen, dass noch ein langer Weg der Genesung vor uns liegt und dass Komplikationen auftreten können, fühlt es sich sehr gut an, schon so weit gekommen zu sein." Noch vor wenigen Tagen hatte der 52-Jährige das WM-Spiel der norwegischen Nationalmannschaft gegen das englische Team besucht, was viele Experten bereits als positives Zeichen in Sachen Genesung von Mette-Marit gewertet hatten. 

Mit Fußfessel: Marius Borg Høiby aus Gefängnis entlassen

Ein weiterer Hoffnungsschimmer für die norwegischen Royals - allen voran für Mette-Marit: Skandalsohn Marius Borg Høiby (29) wurde überraschend aus der Untersuchungshaft entlassen. Am 13. Juli 2026 stand Marius erneut in Oslo vor Gericht. Bei dem neuen Termin sollte die Frage geklärt werden, ob der 29-Jährige nach seiner Verurteilung wegen zweier Vergewaltigungen und Gewalt für weitere vier Wochen in der Hochsicherheitshaft in Ila verbleiben muss. Bis zu diesem Tag baute die Verteidigung ihr wohl wichtigstes Argument vor allem auf einer Karte auf: dem sehnlichen Wunsch des ältesten Mette-Marit-Sohnes, in dieser schweren Zeit für seine schwerkranke Mutter da zu sein. Doch mit Mette-Marits Rückkehr nach Skaugum schien dieses Argument zunehmend an Substanz zu verlieren. Marius' Anwalt Petar Sekulic hielt jedoch vehement an dem familiären Faktor fest. Gegenüber "Dagbladet" erklärte er: "Er hat nach wie vor das Bedürfnis, im Alltag mit seiner Familie und insbesondere mit seiner Mutter zusammen zu sein. Es gab zwar Besuche, und das weiß er sehr zu schätzen. Aber es ist etwas anderes, wenn man im Alltag in Kontakt bleibt."

Die Wochen in Untersuchungshaft seien angesichts des königlichen Familiendramas "nicht gut" für seinen Mandanten gewesen. Bezirksrichtern Lise Bogen Behrens fällte schließlich ein überraschendes Urteil: Høiby entgeht den harten Gefängnismauern und darf die kommenden vier Wochen unter elektronischer Überwachung in Form einer Fußfessel im royalen Familiendomizil Skaugum verbringen.

Er ist damit relativ zufrieden. Er hatte zwar in erster Linie um eine Freilassung gebeten, ist aber mit dem Ergebnis sehr zufrieden,

so Anwalt Petar Sekulic.

Norwegischen Medienberichten zufolge soll sich auch Morten Borg - der leibliche Vater von Marius - in Skaugum eingefunden haben. 

Verwendete Quellen: Se og Hør, kongehuset.no, dagbladet.no, Gala