Prinz Harry: Wie kann er Diana das antun?

Prinz Harry: Wie kann er Diana das antun?

Prinz Harry, 37, verstrickt sich nicht nur in immer neue Scharmützel mit der Königsfamilie, sondern auch mit der britischen Regierung. Dafür benutzt er sogar seine tote Mutter Prinzessin Diana (†36). Das stößt einem Experten sauer auf.

Prinz Harry: Schlimmer Verdacht

Prinz Harry und die Königsfamilie - ein nicht enden wollendes Drama. Seit dem Weggang des Herzogs von Sussex aus Großbritannien nutzen er und seine Frau Herzogin Meghan regelmäßig jede Gelegenheit, um gegen die Royals auszuteilen. Ob Rassismusvorwürfe, regelmäßige Unterstellungen, dass der Königsfamilie die mentale Gesundheit ihrer Mitglieder egal sei oder Horrorstorys zu angeblichen Vorfällen im und um das Königshaus: Harry und Meghan scheinen aktuell auf einer Mission zu sein, der Queen, Prinz Charles, Prinz William und Co so viel Schaden wie möglich zuzufügen.

Ein regelmäßiger Streitpunkt dabei: Harrys Polizeischutz. Den Anspruch darauf hat der Herzog von Sussex verloren, als Meghan und er beschlossen, kein Teil der "working Royals" mehr zu sein, also nicht mehr zu den Mitgliedern der Königsfamilie zu gehören, die offizielle Aufgaben im Namen der Queen ausführen. Harry sieht darin eine große Gefahr für sich und seine Familie und versuchte, das britische Innenministerium deshalb zu verklagen, allerdings sieht es für ihn dabei alles andere als gut aus.

Nun meldet sich ein Journalist zu Wort, der sich gut mit der britischen Königsfamilie auskennt. Er stellt eine ungeheuerliche Behauptung auf. Benutzt Harry etwa ganz bewusst das Andenken an seine tote Mutter Prinzessin Diana, um seinen Willen durchzusetzen?

Ist Harry manipulativ?

Im Podcast "To Die for" unterhielt sich Journalistin Kinsey Scofield mit ihrem Kollegen Mike Parry. Der berichtet seit Jahren über das britische Königshaus und hat auch die Berichterstattung rund um den Tod der Prinzessin von Wales vor 25 Jahren begleitet. Er ist überzeugt, dass Harry der Tod seiner Mutter damals extrem schwer getroffen hat.

"Ich glaube, Harry musste schon sein ganzes Leben lang mit mentalen Problemen kämpfen. Ab dem Moment, als er dabei fotografiert wurde, wie er hinter dem Sarg seiner Mutter herging, was für eine Wirkung konnte das auf den kleinen Jungen haben, der er damals war?", gibt er zu bedenken. Dass Harry lange mit dem Tod seiner Mutter haderte, hatte der Herzog von Sussex noch letztes Jahr selbst in einem Podcast enthüllt. Doch Parry gibt zu bedenken, dass eben nicht nur Harry selbst Dianas Tod zu verkraften hatte, sondern dass es seinem Bruder William ähnlich ging. Und der sei "besser damit umgegangen, wenn es darum geht, zu einem Erwachsenen zu werden, der Verantwortung hat und die Vergangenheit hinter sich zu lassen, in der Gegenwart zu leben und in die Zukunft zu schauen", findet der Journalist.

Während er durchaus Verständnis dafür hat, dass Harry bis heute unter dem Verlust seiner Mutter leidet, gibt es eine Sache, die Parry überhaupt nicht nachvollziehen kann.

Ich muss sagen, dass Harry manchmal die ‚Security-Karte‘ als einen manipulativen Bauern auf einem Schachbrett benutzt.

Heißt im Klartext: Harry versucht die Royals emotional zu erpressen, indem er ständig an das Schicksal seiner verstorbenen Mutter erinnert. Dass er damit am Ende auch noch Erfolg haben könnte, liegt auch daran, dass bis heute die meisten Leute glauben, Diana sei von Paparazzi in den Tod getrieben worden. Dabei war es eine fatale Mischung aus der überhöhten Geschwindigkeit, mit der ihr Wagen unterwegs war und der Tatsache, dass Fahrer Henri Paul unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol stand, wie mehrere Untersuchungen bestätigten. Nutzt Harry also ganz bewusst das Andenken an seine tote Mutter, um die Öffentlichkeit und die Königsfamilie zu manipulieren?

Schadet er sich selbst?

Das ist natürlich Spekulation. Fest steht allerdings, dass Harry seit Dianas Tod immer wieder in Interviews betont hat, dass er vor allem den Paparazzi die Schuld an dem Unfall gibt. Für ihn mag die Sorge, dass es ihm oder Meghan eines Tages ähnlich gehen könnte, also durchaus begründet sein. Wie real die Gefahr allerdings tatsächlich ist, lässt sich nur schwer abschätzen. Dass Harry inzwischen auch recht schamlos das Andenken an seine tote Mutter benutzt, um seinen Willen durchzusetzen, dürfte allerdings weder in seiner Heimat Großbritannien noch in den USA gut ankommen, wo die Prinzessin von Wales ebenfalls sehr beliebt war.

Ob Harry sich damit also nur schadet? Das wird sich wohl in Zukunft zeigen.

Verwendete Quelle: Express

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