Prinzessin Diana: Harrys Memoiren sind ein Schlag ins Gesicht

Prinzessin Diana (†36): Harrys Memoiren sind ein Schlag ins Gesicht

Prinzessin Diana (†36) hat sich immer bemüht, ihren Söhnen ein so normales Leben wie möglich zu bieten. Doch die neueste Entscheidung von Prinz Harry, 38, zeigt, dass ihm die Bemühungen seiner Mutter wohl nichts bedeuten.

Prinzessin Diana (†36): Schwierige Aufgaben mit Harry und William 

Prinzessin Diana haderte sehr mit ihrem Leben am Königshof. Nach ihrer Scheidung von König Charles III. sprach sie von "Männern in grauen Anzügen", die ihr am Hof das Leben schwer gemacht hätten, sie entwickelte eine Essstörung und hatte massive psychische Probleme. Doch für ihre beiden Söhne Prinz William und Prinz Harry wollte Diana nur das beste - auch, weil sie selbst aus einer kaputten Familie kam und ihren Kindern ähnliche Erfahrungen ersparen wollte.

Diana gab sich deshalb besonders große Mühe, ihren beiden Kindern ein so normales Leben zu ermöglichen, wie das in ihrer Situation möglich war. Sie besorgte den beiden Prinzen Fastfood und ging mit ihnen in den Freizeitpark.

Doch ein Thema hat nicht nur die Beziehung von William und Harry schon früh belastet, sondern es auch Diana mitunter schwer gemacht: Als Ranghöherer in der Thronfolge wurde William häufig anders behandelt als Harry. Ein Autor enthüllt, dass das der Prinzessin alles andere als Recht gewesen sein soll. Vor diesem Hintergrund wirft Harrys neueste Entscheidung eine ganze Menge Fragen auf.

"Hat ihr große Sorgen gemacht"

Schon länger ist bekannt, dass Harry gerade in jüngeren Jahren sehr offen damit umging, dass er sich ebenfalls sehr gut vorstellen könnte, eines Tages König zu werden. Auf einer Autofahrt, bei der auch Diana dabei war, soll er angeblich zu William gesagt haben:

Wenn du den Job nicht willst, mach ich ihn.

Autor James Patterson, der schon vor einiger Zeit ein Buch veröffentlicht hat, das Diana in ihrer Rolle als Mutter beschreibt, glaubt, dass Diana selbst sehr darunter gelitten hat, dass zwischen ihren Söhnen schon immer eine gewisse Hierarchie herrschte. "Das ist eine normaler Sache für Familien. Eines der Kinder, das besser in der Schule ist oder der bessere Sportler wird, scheint ein bisschen charmanter und liebenswerter zu sein. Wie kann man dem anderen Kind das Gefühl geben, dass es trotzdem genug ist?", sagte der Autor kürzlich in einem Interview.

Das Problem: Natürlich ist es eine völlig andere Situation, wenn eines der Kinder eines Tages einmal König von Großbritannien werden soll und das andere eben nur der "Ersatz" ist. Patterson ist sich sicher, dass Diana die Tatsache, dass Harry oft als der "Ersatz" (Englisch: "spare") bezeichnet wurde, überhaupt nicht recht war. Im Interview sagte er:

Ich glaube, sie hat versucht, das so gut wie möglich zu kontrollieren. Ich glaube, es hat ihr große Sorgen gemacht.

Diese Aussage lässt nun Harrys Entscheidung, seine Memoiren ausgerechnet "Spare" zu nennen, noch einmal in einem ganz anderen Licht dastehen. Erst vor Kurzem hatte der Verlag Penguin-Randomhouse bekannt gegeben, dass Harrys Biografie am 10. Januar erscheinen soll - und zwar unter genau diesem Titel. Dass Harry sich nun genau dafür entschieden hat, wohl in dem Wissen, dass seine Mutter zeitlebens alles versucht hat, damit er sich eben nicht hinter William zurückgestellt fühlte, wirft Fragen auf. Bedeutet das etwa, dass Diana mit ihren Bemühungen gescheitert ist? Aber warum sollte ausgerechnet Harry das nun so deutlich machen?

Wie kann Harry Diana das antun?

Die Wahl des Titels scheint vor diesem Hintergrund tatsächlich kurios - vor allem, wenn man bedenkt, dass Harry das Erbe seiner Mutter sehr gerne hochhält. Doch während sein Bruder William das vor allem tut, indem er sich für Wohltätigkeitsprojekte einsetzt, die auch Diana bereits unterstützt hat, wählt Harry neben diesem auch einen anderen Ansatz: Er führt seine Mutter gerne als schlechtes Beispiel dafür an, wie wenig die Königsfamilie auf ihre Mitglieder aufpassen würde.

In einem Interview verriet er vergangenes Jahr, wie schwer ihr früher Tod ihn getroffen habe und dass er der Meinung gewesen sei, die Königsfamilie würde ihn früher oder später psychisch genau so zerstören, wie sie es bei Diana getan hat. Dass außerdem Herzogin Meghan erst kürzlich auf dem Cover des Magazins "The Cut" ziemlich eindeutig Diana kopierte, kam nicht bei allen gut an - zumal es Royal-Experten gibt, die sich sicher sind, dass Diana mit den Methoden ihrer Schwiegertochter alles andere als einverstanden gewesen wäre. Die Aussagen von James Patterson werfen jedenfalls ein völlig neues Licht auf Harrys Titelwahl für seine Biografie. Was William wohl davon hält?

Verwendete Quelle: Express

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