Queen Elizabeth II.: Jetzt ändert sich alles

Queen Elizabeth II.: Jetzt ändert sich alles

Queen Elizabeth II., 96, hat bisher mehrere Dinge für sich kategorisch ausgeschlossen. Dazu gehört auch die Möglichkeit, frühzeitig abzudanken und die Amtsgeschäfte an ihren Sohn Prinz Charles, 73, zu übergeben. Nun könnte die Königin ihre Meinung aber geändert haben.

  • Queen Elizabeth II. ist die am längsten amtierende Monarchin in der britischen Geschichte
  • In den letzten Wochen gab es immer wieder Sorgen um ihre Gesundheit
  • Nun könnte sich eine große Wende andeuten

Queen Elizabeth II.: Schlimme Schlagzeilen

Queen Elizabeth II. steht kurz vor den Feierlichkeiten zu ihrem Platinjubiläum - ein Meilenstein, den noch kein anderer Monarch in der britischen Geschichte vor ihr erreicht hat. Doch in den letzten Wochen sorgte die Königin weniger oft mit ihrer beeindruckend langen Regentschaft für Schlagzeilen. Dafür ging es häufiger um ihre Gesundheit. Seit einem Krankenhausaufenthalt im vergangenen Herbst scheint die immer schlechter zu werden. Die Queen musste seitdem viele wichtige Termine absagen, zuletzt sogar die Parlamentseröffnung, die sie zuvor nur zwei Mal verpasst hatte. Prinz Charles sprang für seine Mutter ein. Offiziell war immer wieder die Rede davon, dass die Königin "Mobilitätsprobleme" habe, also nicht zu lange stehen oder gehen könnte. Doch trotz ihrer schlechter werdenden Gesundheit hatte Elizabeth eine Sache bisher immer kategorisch ausgeschlossen. Doch das könnte sich nun ändern.

Hat sie nun keine Wahl mehr?

Beim Gedenkgottesdienst für Prinz Philip überraschte die Königin noch einmal alle: Nicht nur, dass sie sich ausgerechnet von ihrem in Ungnade gefallenen Sohn Prinz Andrew den Gang der Kirche hinunterbegleiten ließ. Die Königin verzichtete auch auf einen Rollstuhl, nutzte stattdessen einen Gehstock. Elizabeth sei wild entschlossen, auf keinen Fall in einem Rollstuhl gesehen zu werden, hieß es. Dieser Punkt schien der Königin zuletzt immer wichtiger zu sein. Doch Adelsexperten wie etwa Jennie Bond warnen davor, die Königin zu sehr auf dieses Thema zu reduzieren.

"Wir müssen aufpassen, dass wir nicht sagen, die Queen wolle nicht im Rollstuhl gesehen werden, denn das wird Menschen, die Rollstühle benutzen, zu Recht sehr verletzen", gibt sie im Gespräch mit der britischen "OK!" zu bedenken. Sie ist überzeugt:

Ich glaube, die Queen wird an den Punkt kommen, an dem sie den Gedanken, einen Rollstuhl zu benutzen, akzeptiert und es wird ihr sehr helfen.

Immerhin habe die Queen sich inzwischen auch an ihre Krücke gewöhnt, gibt sie zu bedenken. 

Und selbst Elizabeths großes Vorbild, die Königinmutter habe irgendwann eingesehen, dass sie auf Unterstützung angewiesen sei. Elizabeths Mutter ließ sich irgendwann in einem Golfbuggy zu wichtigen Terminen bringen - der sogar extra für sie hergerichtet wurde. "Sie war auch davon nicht begeistert, bevor man ihn nicht in ihren Rennfarben angemalt hat", so die Expertin. Doch nach diesen kleinen Modifikationen sei die Königinmutter nur noch mit diesem Gefährt bei großen offiziellen Anlässen gesehen worden.

Ist das ihr letzter Ausweg?

Ob die Queen sich wohl für einen ähnlichen Weg entscheiden wird? Es könnte für sie die letzte Chance sein, doch noch einmal mehr öffentliche Termine wahrzunehmen. Während der Coronapandemie konnte Elizabeth viele Audienzen und Empfänge per Videocall abhalten, das ist inzwischen nicht mehr in diesem Umfang möglich. Wenn die Königin also wirklich vor der Wahl steht, ein Event abzusagen oder den Golfbuggy zu nutzen, schien sie zuletzt von der Idee des Autos nicht mehr so abgeneigt. Warum sollte das in letzter Konsequenz nicht auch für einen Rollstuhl gelten? Fest steht allerdings: Elizabeth wird wohl weiterhin alles daran setzen, so viele Termine wie möglich auf eigenen Beinen zu bestreiten. In ihrem Alter und wenn man bedenkt, dass sie im vergangenen Jahr ihren Ehemann verloren hat, der eine wichtige Stütze für sie war, eine bemerkenswerte Einstellung.

Verwendete Quelle: ok.co.uk

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