Anna-Maria Zimmermann: Der Tag, der alles veränderte
Es war ein Moment im Oktober 2010, der das Leben der einstigen DSDS-Kandidatin für immer aus den Fugen hob. Auf dem Weg zu einem Auftritt in Altenbeken (NRW) stürzte der Hubschrauber mit Anna-Maria Zimmermann (37) an Bord kurz vor der Landung ab. Als Ursache für das Unglück wurde später eine fatale Kombination aus schlechten Wetterverhältnissen, einer Überladung der Maschine und einem Pilotenfehler ermittelt. Die Folgen für die damals junge Sängerin waren verheerend: Sie erlitt lebensbedrohliche Verletzungen, lag im Koma und muss bis heute damit leben, dass ihr linker Arm weitgehend gelähmt blieb. Doch mit bewundernswertem Kampfgeist und zahlreichen Operationen sowie Therapien schaffte sie das Unmögliche: Nur ein halbes Jahr nach dem Absturz kehrte sie bereits ins Rampenlicht zurück.
Anna-Maria Zimmermann: "Ich war ein wirklich böser Mensch"
Wie tief die Spuren dieses Traumas tatsächlich sitzen, offenbarte die Künstlerin nun in der WDR-Talkshow "Kölner Treff". Dabei sprach sie nicht nur über die optischen Folgen: "Wenn man mich nackt sieht, sehe ich aus wie Zorro. Ich habe wirklich überall Narben." Viel schwerer als die körperlichen Wunden wogen zeitweise die psychischen Auswirkungen des Hubschrauber-Unglücks. Anna-Maria Zimmermann gab ehrlich zu:
Ich war ein wirklich böser Mensch nach meinem Unfall, weil ich sehr unzufrieden mit mir war. Ich war schon auch richtig scheiße, weil ich so unglücklich war.
Dass ihre Freunde und ihre Familie in dieser schwierigen Phase dennoch fest an ihrer Seite standen, erfüllt sie bis heute mit tiefer Dankbarkeit. Betroffenen, die sich in einer ähnlichen Lebenskrise befinden, gibt sie einen wertvollen Rat mit auf den Weg: "Gebt euch diese Zeit, die braucht man."
Verwendete Quellen: WDR "Kölner Treff"






