Menowin Fröhlich: "Emotionales Chaos" – Deutliche Worte von Dieter Bohlen nach DSDS-Sieg

16 Jahre nach seiner Final-Schlappe hat Menowin Fröhlich tatsächlich DSDS gewonnen! Viele Fans liefen nach der Verkündung Sturm. Doch was Dieter Bohlen zum Sieg seines Schützlings? Der Poptitan findet deutliche Worte!

Dieter Bohlen: "Bloß nicht wieder ausflippen"

Es war eine echte Sensation: Menowin Fröhlich (38) feierte nach 16 Jahren sein DSDS-Comeback und durfte tatsächlich erneut an der Castingshow teilnehmen. Dafür änderte RTL sogar die Regeln, denn eigentlich dürfen ehemalige Kandidaten nicht ein weiteres Mal an der Show teilnehmen, wenn sie bereits in den Livesshows standen. Schnell witterten die Zuschauer einen Betrug und machten dem Sender schwere Vorwürfe. Für viele war klar: Der Sieg von Menowin ist inszeniert. Nach dem Triumph am Samstag meldet sich nun Dieter Bohlen (72) zu Wort und findet deutliche Worte. "Ich kann ihm nur als Tipp geben, dass er bloß nicht wieder ausflippen soll", so der Poptitan zu RTL. Bohlen betont aber auch: "Er hat das verdient. Er hat jetzt 16 Jahre darauf gewartet." Und weiter: "Er hätte es damals schon verdient." Dennoch rät er dem DSDS-Gewinner, dass er vor allem in "Durststrecken" nicht direkt aufgeben soll. "Da muss er mal ein bisschen stabil bleiben, sich um seine Kinder kümmern, seine Familie und nicht immer gleich in Chaos verfallen, wenn man nicht jeden Tag die Sonne scheint."

"Er muss erwachsen werden und Verantwortung übernehmen"

Ähnliche Worte findet Dieter Bohlen auch in der "Bild"-Zeitung. "Ich wünsche Menowin, dass er, egal was nach dem Finale passiert, stabil bleibt. Dass er nicht wieder, wenn es nach dem Gewinn des Titels bergab geht, in ein emotionales Chaos fällt. Im Leben geht es bei jedem auf und ab, aber wenn man unten ist, muss man kämpfen." Der Produzent findet, dass Menowin Fröhlich vor allem an seine Familie denken müsse.

Er darf nicht immer, wenn es schlecht läuft, die Kontrolle über sich und sein Leben verlieren. Er hat tolle Kinder, für die er Verantwortung übernehmen muss, denen er etwas weitergeben muss. In solchen Situationen kann er nicht nur in seinem eigenen Kosmos sein.

Dieter Bohlen macht deutlich: "Es gibt immer Menschen, die ihn brauchen, um die er sich kümmern muss. Da kann man sich nicht hängen lassen und nur an sich und seine eigenen Probleme denken. Er muss erwachsen werden und Verantwortung übernehmen."

Zusammenarbeit ausgeschlossen

Viele DSDS-Fans fragen sich nun, ob Dieter Bohlen und Menowin Fröhnlich nach dem Finale gemeinsam Musik machen. Doch Bohlen erteilt eine klare Abfuhr, denn: "Er muss stabil sein, was auch immer passiert. Ich habe einfach nicht die Zeit, mich um so eine komplexe Aufgabe wie Menowin zu kümmern." Und weiter: "Er braucht ein Team, das wirklich 24/7 mit ihm arbeitet, für ihn da ist, ihm Halt gibt und auch stark genug ist, ihm mal die Wahrheit zu sagen. Dieses Team zu finden, wird seine wichtigste Aufgabe sein. Menowin lässt sich ja kaum was sagen, er ist immer seinen Weg gegangen und macht sein Ding. Ich wünsche ihm alles Glück und die richtigen Leute."

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Unsere Expertin

Ich war ein riesiger DSDS-Fan, doch inzwischen schaue ich die Castingshow seit Jahren nicht mehr. Irgendwie holen mich die neuen Regeln nicht ab, auch der ständige Jury-Wechsel ist zermürbend. Dieses Jahr habe ich zumindest das Finale eingeschaltet, denn ich war auch sehr überrascht, dass Menowin Fröhlich eine zweite Chance bekommen hat – das gab es schließlich noch nie! Wirklich überrascht war ich über seinen Sieg – wie viele Zuschauer – ebenfalls nichts. Ob sich RTL damit einen Gefallen getan hat, wird sich wohl noch zeigen. Fakt ist aber: Die Diskussion über den diesjährigen Gewinner wollen kein Ende nehmen.

Verwendete Quellen: Bild, RTL