"Die Höhle der Löwen"-Test: Das taugt das "Paudar"-Bratpulver

OKmag.de hat das Produkt aus der VOX-Show für euch getestet

Braten ohne schlechtes Gewissen – DAS versprechen in der "Höhle der Löwen" die Gründer Johannes Schmidt und Deniz Schöne mit ihrem "Paudar". OKmag.de hat das feine Fett zum Streuen getestet.

Beißen die Löwen bei "Paudar" an?

Eineinhalb Jahre tüftelten die Gründer aus Düsseldorf an ihrem "Baby". Das Bratpulver von Johannes und Deniz soll das Braten am Herd revolutionieren. "Paudar" soll nicht für Fettspritzer sorgen und nahezu fettfrei sein. Das pflanzliche Bratfett in Pulverform ist leicht dosierbar und minimiert den Fetteinsatz beim Braten.

So landet weniger Fett in der Pfanne und auf den Hüften,

erklärt Gründer Deniz Schöne in der VOX-Show. Aber funktioniert das wirklich? Wir haben die Antwort …

Was taugt "Paudar" wirklich?

Wir haben insgesamt vier Fleischstücke (2x Rindersteak und 2x Putensteak) in herkömmlichen Pfannen gebraten. Um gerade den Geschmack vergleichen zu können, haben wir eins der Fleischstücke jeweils in Öl und das andere mit "Paudar" gebraten.

Die Zubereitung

Eine große Anleitung gibt es auf der "Paudar"-Verpackung nicht. Es sind drei Bilder abgedruckt mit den Worten: "Bestreuen. Braten. Genießen." Wir haben die Fleischstücke von beiden Seiten mit dem feinen Fett bestreut und dann in der heißen Pfanne gebraten.

Sowohl die Rindersteaks, als auch die Putensteaks, waren beide zur gleichen Zeit fertig.

Das Fett in der Pfanne mit Öl spritze wie verrückt – bei der "Paudar"-Pfanne spritze gar nichts.

 

Das sagt die Redaktion

Ulla: "Der größte Vorteil ist für mich, dass es überhaupt nicht spritzt"

Das Bratpulver lässt sich super auf dem Fleisch verteilen. Auch wenn auf der Verpackung keine genaue Dosierung angegeben ist, ist die Anwendung fast selbsterklärend. Im direkten Vergleich zum Fleisch in der Öl-Pfanne fällt auf, dass es beim Anbraten keinen Unterschied gibt. Bei der ‘Paudar‘-Pfanne funktioniert es fast einen Ticken besser, da das Pulver viel präziser aufgetragen wird. Der größte Vorteil ist für mich, dass es überhaupt nicht spitzt. Im direkten Vergleich war es mehr als deutlich, wie nervig es ist, wenn das Fett bei der anderen Pfanne durch die Gegend spritzt und man danach gefühlt die ganze Küche sauber machen muss. Das Abwaschen der Pfannen war aber gleich nervig. Lästiges Fett war in beiden Pfannen, es kann aber auch sein, dass wir in unserem Test ein bisschen zu viel ‘Paudar‘ benutzt haben. Das Fleisch aus der Öl-Pfanne hat mir bei der Pute wesentlich besser geschmeckt, beim Rind gab es keinen Unterschied. Für mich persönlich ist das Produkt kein Must-Have in der Küche, aber der nachhaltige Gedanke ist super und gerade, wenn man mit Kindern kocht, ist es toll, dass das Fett nicht spritzt.

Caro: "Das Fleisch, das in Öl angebraten wurde, war etwas saftiger"

Das Pulver ist sehr leicht anzuwenden und man braucht nicht besonders viel. Insgesamt benutzt man vermutlich etwas weniger, als man es bei Öl machen würde. Man kann es leicht gleichmäßig auf dem Fleisch verteilen. Beim Öl in der Pfanne schwappt das Öl ungleichmäßig hin und her. ‘Paudar‘ funktioniert wie normales Öl, aber ohne lästige Bratspritzer. Im direkten Vergleich schien das Fleisch (zumindest bei der Pute), dass in Öl gebraten wurde, etwas saftiger. Ohne direkten Vergleich fällt geschmacklich keinerlei Nachteil auf. Funktioniert einwandfrei. Das Preis-Leistungs-Verhältnis finde ich mehr als Fair – vor allem vor dem Hintergrund, dass das Produkt aus nachhaltigem Anbau stammt. Ich hätte gedacht, dass es dafür mehr kosten würde. Ich finde das Produkt super! In der Handhabung ist für mich der größte Vorteil, dass kein Fett durch die Gegend spritzt.

Martina: "Der Geschmack, der beim Braten mit Öl entsteht, hat gefehlt"

Da ich Vegetarierin bin, wollte ich natürlich wissen, ob auch Gemüse in der Pfanne mit dem 'Paudar'-Bratpulver gelingt. Bei der richtigen Dosierung war ich anfangs etwas ratlos, da es keine Anleitung gibt, und bin aus diesem Grund sehr sparsam mit dem Puder umgegangen. Auch eine kleine Menge des Bratpulvers hat aber ausgereicht, um das Gemüse knackig in der Pfanne anzubraten. Allerdings muss ich sagen, dass der Geschmack, der beim Braten mit Öl entsteht, gefehlt hat. Für Menschen, die sehr gesundheitsbewusst und fettarm ihr Essen zubereiten wollen, ist 'Paudar' Bratpulver aber meiner Meinung nach in jedem Fall eine super Alternative zu Öl, da Fleisch, Gemüse und Co. kalorienarm in der Pfanne zubereitet werden können.

Nährwerte von "Paudar" pro 100 Gramm

Energie: 900 kcal, Fett: 100g (davon gesättigte Fettsäuren: 71g, einfach ungesättigte Fettsäuren: 25g, mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 4g), Kohlenhydrate: 0g (davon Zucker, Eiweiß und Salz: 0g).

Fazit

"Paudar" hält alles, was die Gründer versprechen. Der Kauf lohnt sich allein schon, weil es beim Braten überhaupt nicht spritzt. Hier kannst du das Bratpulver im Doppelpack für ca. 10 Euro shoppen.

 

Diese Artikel könnten dich auch interessieren:

"Die Höhle der Löwen"-Test: So schmeckt "Frittenlove" wirklich

"Die Höhle der Löwen"-Test: So schmecken die YFood-Drinks wirklich