"Tatort" Dortmund: Über diese 4 Sprüche lacht die Twitter-Gemeinde

Kommissar Faber, Bönisch & Co. liefen wieder zu Höchstformen auf

Rekordverdächtige Quote für den Dortmunder ... auch der aktuelle Bezug zur Flüchtlingsdebatte sorgte für Spannung und Denkansätze. Unterlegt wurde die brisante Handlung mal wieder von knackigen und derben Sprüchen der Ermittler. 

9,6 Millionen Zuschauer verfolgten am Sonntagabend, 18. Oktober, wie Kommissar Faber (Jörg Hartmann, 46) und seine Kollegen im Dortmunder "Tatort" den Tod eines sechsjährigen Mädchens untersuchten. Flüchtlingskrise, Drogenkriminalität und nicht zuletzt die privaten Tiefschläge der Ermittler sorgten in der Folge "Kollaps" für harte Krimi-Kost. Zu lachen gab es dennoch was - denn was wäre der beliebte ARD-Streifen ohne die markigen Sprüche der frustrierten Protagonisten?

"Er fabert wieder"

Kommissar Faber ist unter eingefleischten "Tatort"-Fans schon für seinen, sagen wir mal eigenwilligen, Ermittlungsstil bekannt. Ob skurrile Selbstgespräche, leicht fragwürdige Verhörmethoden oder eigenbrötlerische Alleingänge - der Kommissar hängt Regeln und Normen nicht allzu hoch. Als er aber eifrig in einem Sandkasten nach Drogen gräbt, schauen zwei Polizisten doch etwas verduzt drein. "Was tut er da?", fragt der eine den anderen. Die treffende Antwort: "Er fabert mal wieder."

"Mir geht's doch nicht beschissen, mir geht es scheiße,"

antwortet der Peter Faber in gewohnt zynischer wie unterhaltsamer Manier. Diesen so treffend beschriebenen Gemütszustand können Fabers Kollegen Martina Bönisch, Nora Dalay und Daniel Kossik wohl nur unterschreiben. In keinem anderen Dortmunder "Tatort" ging es den Ermittlern so schlecht, waren sie so von privaten Problemen - Sorgerechtsstreit, Trennung, Eifersucht, bedeutungsloser Ablenkungssex - gebeutelt wie in diesem. 

 

 

 

"Was is'n los? Ich dachte, Scheidung macht glücklich!"

Entsprechend frustriert zeigt sich auch Kommissarin Bönisch, gespielt von Anna Schudt, 41, während ihrer Ermittlungen. "Sehe ich so aus, als würde ich gleich Amok laufen?", fragt sie ihre nicht minder schlecht gelaunten Arbeitskollegen eher rein rhetorisch. Die taffe Ermittlerin hat nicht nur die Scheidung von dem Vater ihrer Kinder durchzustehen, selbiger beantragt auch noch das alleinige Sorgerecht für die beiden Jungen. Wie gut, dass ihr psychisch leicht auffälliger Chef Faber nie weit ist (aus dem einfachen Grund: Weil er ihr stalkingmäßig auf Schritt und Tritt folgt) und sie mit den Worten "Was is'n los? Ich dachte, Scheidung macht glücklich!" erfolglos aufzumuntern versucht.

"Ich hoffe, Sie haben sich nicht in mich verknallt." - "Nur, wenn Sie beschnitten sind." 

Ermittler Faber hat diesmal einen regelrechten Lauf, denn als er zum wiederholten Mal bei Drogenboss Abakay aufmarschiert, um dessen Hilfe zu beanspruchen - keine kluge Idee, wie sich später herausstellt - fragt der: "Ich hoffe, Sie haben sich nicht in mich verknallt." Die schnitt ... äh schnippige Antwort des Gesetzeshüters: "Nur, wenn Sie beschnitten sind." 

 

 

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