Carmen Geiss: "Das ist für uns Blödsinn"
Bereits im November haben sich Davina Geiss (22) und Shania Geiss (21) unters Messer gelegt und haben ihre Brüste vergrößern lassen. Kaum haben die beiden Millionärstöchter den Eingriff öffentlich gemacht, hagelte es im Netz heftige Kritik. "Ekelhaft diese gemachten T***en, schäm dich und das in deinem Alter! Katastrophe!", oder "Wozu diese vielen Schönheitsoperationen? Ich kann das nicht nachvollziehen", lauten nur einige der Kommentare. Mama Carmen Geiss (61) reagiert nun auf die Hass-Kommentare und verteidigt die Brust-OPs ihrer Töchter! "Wer mit seinem Körper nicht zufrieden ist und die Möglichkeit hat, etwas daran zu ändern, der soll das tun", findet Carmen in der "Bild"-Zeitung. Zum Hate sagt sie: "Das ist für uns Blödsinn. Wir lesen das nicht." Ihrer Meinung nach komme die Kritik von Menschen, die mit sich selbst nicht zufrieden sind.
"Kein Mensch hat einem zu sagen, was man darf und was nicht"
Während in den sozialen Netzwerken viel Kritik geübt wird, habe der Freundeskreis von Davina und Shania die Brustvergrößerung positiv aufgenommen, weiß Carmen Geiss. Ihre ältere Tochter Davina sei durch den Eingriff viel selbstbewusster geworden. Daher appelliert die TV-Millionärin an die Hater:
Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. Kein Mensch hat einem zu sagen, was man darf und was nicht – besonders nicht die Öffentlichkeit.
Zudem hätten ihre Töchter sich nicht von heute auf morgen für die Operation entschieden, im Gegenteil. "Wir haben da schon seit ein paar Jahren drüber geredet", so die Frau von Robert Geiss (62). Für Carmen sei vor allem wichtig gewesen, dass ihre Töchter die OP wirklich für sich selbst wollen. "Das ist euer Körper, das müsst ihr von Herzen wollen. Ist das wichtig für euch oder macht ihr das für andere?"
Carmen Geiss war bei dem Eingriff sogar mit im OP-Saal. Ihr sei es wichtig gewesen, dass die Brüste weiterhin natürlich aussehen. Beide Töchter hätten jetzt ein B-Körbchen. "Zu groß sollte es auf keinen Fall werden." Sie würde die neue Oberweite sehr "ästhetisch" finden. Sie selbst hatte ihre ersten neuen Brüste mit 23 Jahren – obwohl Robert anfangs dagegen war. Erst nach dem Eingriff, als Carmen wieder strahlen konnte, habe sich seine Haltung verändert. Ihren Töchtern wollte sie dieses Glück nicht nehmen. "Ich hätte sie ohnehin nicht davon abhalten können. Als ich in dem Alter war, habe ich mir auch die Brüste machen lassen. Ich war 23", so Carmen Geiss.
Die Aufregung um die Brustoperationen von Davina und Shania Geiss ist ziemlich überholt. Beide Frauen sind volljährig und besitzen das uneingeschränkte Recht auf körperlicheSelbstbestimmung. Was sie mit ihrem Körper tun, ist allein ihre Entscheidung. Dass Carmen Geiss sich schützend vor ihre Töchter stellt und gegen die Hater vorgeht, ist daher absolut nachvollziehbar und konsequent. Wenn eine private, legale Entscheidung im Netz zu Hass und Bodyshaming führt, ist die Grenze überschritten.
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