Collien Fernandes erhebt Vorwürfe gegen Christian Ulmen: ProSieben löscht "jerks."
Es sind Vorwürfe, die fassungslos machen: Vor wenigen Stunden wurde bekannt, dass Collien Fernandes (44) ihren Ex-Mann Christian Ulmen (50) angezeigt haben soll. Der Schauspieler soll über Jahre ihre Identität missbraucht haben, um über gefälschte Social-Media-Profile mit fremden Männern zu schreiben und ihnen Deepfakes, also beispielsweise gefälschte Nacktaufnahmen von Collien, zu schicken. Kurz nach Bekanntwerden der Anschuldigungen durch einen Medienbericht des "Spiegel" äußerte sich die 44-Jährige via Instagram auch selbst und schilderte ihre Sicht der Dinge und ihre Erfahrungen noch einmal im Detail. Obwohl die Ermittlungen erst am Anfang stehen sollen und Christian Ulmen selbst mittlerweile den renommierten Anwalt Christian Schertz engagiert hat, um gegen die "Spiegel"-Berichterstattung - mindestens in Teilen - vorzugehen, zog ProSieben nun Konsequenzen.

ProSieben erklärt "jerks."-Entfernung - "Aufgrund der aktuellen Situation"
Der Privatsender entschied sich nämlich dazu, die Serie "jerks.", die von 2017 bis 2023 produziert wurde und in der Christian Ulmen und Collien Fernandes ein Ex-Paar spielten, aus der Joyn-Mediathek zu entfernen. Auf Nachfrage der "Bild" erklärte ProSieben-Sprecher Christoph Körfer die Entscheidung:
Aufgrund der aktuellen Situation hat Joyn am Donnerstag die mit mehreren Fernsehpreisen ausgezeichnete Serie 'Jerks‘, in der Collien Fernandes und Christian Ulmen ein geschiedenes Ehepaar spielen, offline genommen.
Über Jahre galt "jerks." als eine der erfolgreichsten, aber auch eine der provokantesten Comedyserien im deutschen Fernsehen. Das Konzept der Show, eine Mischung aus festem Drehbuch und Improvisation, war dabei besonders. In den Hauptrollen waren Christian Ulmen sowie Fahri Yardım (45) zu sehen, die sich quasi stark überspitzt selbst spielten.
Christian Ulmen hat sich bislang nicht zu Collien Fernandes' Vorwürfen und den Medienberichten geäußert. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung. Der Schauspieler wird von dem Anwalt Christian Schertz vertreten, der in einem Informationsschreiben ankündigte, im Auftrag Ulmens rechtliche Schritte gegen "Spiegel" einzuleiten: "Die Berichterstattung ist nach summarischer Überprüfung aus mehreren Gründen rechtswidrig. Wir sind daher auch beauftragt, gegen den SPIEGEL rechtliche Schritte einzuleiten." Außerdem würden "unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung" verbreitet.
Verwendete Quellen: Spiegel, Bild






