"Bullshit": Pietro Lombardi reagiert auf Abrechnungs-Vorwurf wegen DSDS-Sieg von Menowin Fröhlich

Gönnt Pietro Lombardi Menowin Fröhlich seinen DSDS-Sieg nicht? Das zumindest interpretierten viele Fans aus Pietros Aussagen in seinem Podcast, in denen er sich kritisch zur erneuten Teilnahme des Musikers geäußert hatte. Nachdem sich Menowin bereits enttäuscht über die Worte des Ex-Jurors gezeigt hatte, meldete der sich kurzerhand mit einer Klarstellung zu Wort.

Pietro Lombardi äußerte sich erneut zu Menowin Fröhlichs DSDS-Sieg
Klartext statt Clinch: Pietro Lombardi wehrt sich gegen die Presse-Darstellung und betont seine Bewunderung für Menowins Talent.© Imago

Pietro Lombardi: Klartext über Menowin Fröhlichs DSDS-Sieg

Für Menowin Fröhlich (38) brach Dieter Bohlen (72) die DSDS-Regeln: Obwohl der 38-Jährige in der Vergangenheit schon zweimal an der Castingshow teilgenommen und es 2010 sogar ins Finale geschafft hatte, holte er ihn für die diesjährige Staffel zurück in die RTL-Show. Im Netz gab es für diesen Entschluss viel Gegenwind, viele Zuschauer fanden es unfair, dass der 38-Jährige trotz allem eine weitere Chance bekam, immer wieder war von einem "abgekarteten Spiel" und "Manipulation" die Rede. Doch die Mehrheit der Fans zeigte sich begeistert von Menowin - und wählte ihn schließlich zum neuen DSDS-Sieger.

Menowin enttäuscht von Pietros Kritik - Das sagt er dazu

Trotz vieler Fake-Vorwürfe holte sich Menowin Fröhlich mit knapp 56 Prozent der Zuschauerstimmen am Ende den DSDS-Sieg, sein Song "Mercy on Me" sorgt für Begeisterung bei seinen Fans. Dennoch gab es für den 38-Jährigen offenbar einen kleinen Wermutstropfen. Gegenüber "Bunte" gab Menowin nämlich zu, enttäuscht von Ex-Juror und DSDS-Sieger Pietro Lombardi (33) zu sein, denn der hatte sich in seinem Podcast "Patchwork Boys" kritisch über die erneute Teilnahme geäußert: 

Ich muss ganz ehrlich sagen: Ich kann nicht verstehen, dass Pietro das gesagt hat. Ich kenne ihn schon so lange, und ich habe noch nie ein schlechtes Wort über ihn gesagt oder sonst was. (...) Ich dachte eigentlich, dass Pietro sich freut. Aber nichtsdestotrotz, ich freue mich trotzdem, dass es ihm gut geht, dass es seiner Familie gut geht. Der Herr soll ihn einfach segnen.

Zur Erinnerung: Im Gespräch mit Oliver Pocher (48) hatte Pietro erklärt: "Eigentlich gibt es die Regel ganz klar: Wenn du einmal bei DSDS in der Liveshow warst, darfst du nie wieder mitmachen." Und: "Ich finde es krass und sehe gerade im Netz den Recall ein bisschen, und da hat er wohl verkackt und die anderen waren besser als er. Trotzdem ist er so mäßig gut weitergekommen. Und die Leute sagen: 'Das ist unfair.'"Der "Phänomenal"-Interpret weiter: "Was heißt das für mich zum Beispiel? (...) Darf ich nächstes Jahr teilnehmen?" 

"Niemals ist das so, dass ich jemandem etwas nicht gönne"

Nachdem sich Menowin Fröhlich zu Pietros Kritik geäußert hat, sah sich der "Phänomenal"-Interpret offenbar gezwungen, sich ebenfalls noch einmal zu äußern - und er stellte auf Instagram klar, dass es "Bullshit" sei, dass der dem 38-Jährige den Sieg nicht gönnen würde: "Eine Sache wollte ich noch loswerden", erklärt der dreifache Vater in seiner Story. Und weiter: "Weil ich lese die ganze Zeit 'Pietro kritisiert Menowins Teilnahme bei DSDS, Pietro gönnt ihm den Sieg nicht', bitte, bitte ...", zeigt Pietro genervt. Seiner Meinung nach seien seine Aussagen von den Medien falsch interpretiert worden:  "Punkt 1: Lasst euch nicht von der Presse manipulieren, leider sind die dafür gemacht, weil sie auch Meinungsmacher sind und schaffen es natürlich, euch, jeden einzelnen von euch, zu manipulieren. Absoluter Bullshit! Das kann ich euch von mir zu euch sagen." Und weiter: 

Niemals ist das so, dass ich jemandem etwas nicht gönne. Ich habe lediglich im Podcast über die Kommentare gesprochen, die ich gelesen habe, dass die Leute es kritisieren, dass sie sagen 'Manipulation', das hat nichts mit meiner Meinung zu tun gehabt. Ich habe gesagt 'Für mich ist Menowin der Beste of all time, er ist der beste Sänger und der Meinung bin ich immer noch. Er hat es sich verdient, er hat Gas gegeben und ich wünsche ihm alles Beste der Welt, den Sieg gönne ich ihm auch, denn Menschen, die was gönnen, bekommen auch was zurück. Ich hab nichts gegen Menowin, wer labert so einen Bullshit?

Tatsächlich hatte Pietro bereits vor dem großen DSDS-Finale im Podcast und auf Instagram betont, dass er Menowin Fröhlich den Sieg gönnen würde und sich seine kritischen Worte nicht gegen den 38-Jährigen, sondern gegen RTL richten würden: "Was ich kritisiert habe, ist eher, dass sie jetzt, egal, wann ein alter Kandidat kommt, nicht mehr sagen können: 'Nein, du warst schon dabei' und das wird es schwierig machen. Jetzt müssen sie alle annehmen, sonst macht man sich unglaubwürdig."

Verwendete Quellen: Instagram, Bunte, Podcast "Patchwork Boys"

Menowin Fröhlichs Weg bei DSDS

  • 2005: Das erste Mal: Menowin galt als Favorit der dritten Staffel. Doch kurz vor den Mottoshows der Schock: Er wurde im Studio verhaftet (wegen einer noch offenen Jugendstrafe) und musste die Show verlassen.
  • 2009/2010: Der Vize-Titel: In der siebten Staffel startete er seinen großen "Second Chance"-Versuch. Er dominierte die Shows, musste sich aber im legendären Finale gegen Mehrzad Marashi geschlagen geben.
  • Skandale und Haft: Sein Werdegang war immer wieder von Drogenproblemen und Gefängnisaufenthalten überschattet. Dennoch blieb Dieter Bohlen stets sein größter Fan.
  • TV-Shows: Auch Reality-TV-Luft schnupperte Menowin bereits: So nahm er unter anderem 2015 an "Promi Big Brother" und 2025 an "Promis unter Palmen" teil
  • 2025: Die Sensation: Eigentlich begleitete er nur seine Tochter Jiepen zum Casting. Doch der Poptitan überredete ihn zum Singen – und Menowin sicherte sich trotz jahrelanger Pause das Ticket für die Liveshows
  • 2026: Menowin Fröhlich setzt sich mit über 56 Prozent der Zuschauerstimmen im Finale durch und wurde zum neuen Superstar gewählt