David Garrett im OK!-Interview

Der Musiker rockt jetzt auch die Modewelt

Zwei Dinge, die wunderbar zusammenpassen: Rock und Mode! Das findet auch der coole Wunder-Geiger mit dem lässigen Style. Warum sich David Garret nie selber googeln würde, und warum er kein Facebook braucht - das verriet er im exklusiven OK!-Interview.

Er wird als „Robbie Williams der Klassik“ bezeichnet, sein neuestes Album „Rock Symphonies“ eroberte sofort die Spitze der Charts, und jetzt macht Star-Geiger David Garrett, 30,  auch noch Werbung für seine eigene Mode­linie „ON STAGE“ von s.Oliver. Im OK!–Interview spricht der Erfolgsmusiker über Mode, Musik und – natürlich – Mädchen …

Was hat Sie an der Zusammenarbeit mit s.Oliver gereizt?
Ich trage unheimlich gerne Sachen von s.Oliver, allerdings in den unglaublichsten Kombinationen. Ich kaufe gerne Secondhand-Sachen oder leihe mir Klamotten aus, allerdings vergesse ich gern, sie zurückzugeben. (lacht)

Woher haben Sie denn zum Beispiel Ihr Shirt?
Das hat mal ein Mädel bei mir zu Hause vergessen. (grinst)

Welche Frauen tragen denn derart weite T-Shirts?
Die kam so lässig bei mir an. In dem Moment habe ich gar nicht auf das Shirt geachtet. Ich gucke doch nicht auf die Klamotten … Sie hat dann eines von meinen Shirts bekommen, und ich habe ihres in den letzten Monaten irgendwie ausgedehnt …
 
So viel zum Thema Kombinieren … Wie häufig wechseln Sie denn während Ihrer Konzerte die Kleidung?
Meistens gibt’s bei mir eine Pause von 20 Minuten. Da bin ich dann oft schon so durchgeschwitzt, dass Wechseln allein aus gesundheitlichen Gründen Sinn macht. Aber ich treibe es nicht so weit wie Lady Gaga und trage bei jedem dritten Stück ein anderes Outfit.

Gibt es denn den typischen David-Garrett-Style?
Nö. Aber ich trage gerne Sachen zu Tode. Jedes Mal, wenn mein Bruder mich im Fernsehen sieht, sagt er: ,Jetzt hast du schon wieder dieselben Scheiß-Klamotten an‘. Und ich antworte: ,Wenn ich etwas mag, trage ich es gerne so lange, bis es auseinander fällt‘ …

Anderes Thema: Googeln Sie sich selber?
Das habe ich noch nie gemacht. Es gab schon zu viele Situationen, wo Frauen, die ich kennengelernt hatte, abends um halb elf Uhr vor meinem Computer saßen und ihre Bilder ins Internet stellten. Ich denke dann jedes Mal: Mein Gott, ist das bescheuert. So was kann ich nicht machen, das finde ich total unsexy. Wenn man sich sehen will, guckt man in den Spiegel und fertig. Da braucht man keinen Facebook-Account …

Sie sind vor Kurzem 30 geworden. Wie fühlen Sie sich? 
Ich nenne es 29 b. Irgendwie habe ich das Gefühl, mich noch nie meinem Alter entsprechend verhalten zu haben. Mit 20 war ich noch ein Teenager, und jetzt mit 30 fühle ich mich wie ein Zwanzigjähriger. Ich glaube, ich hinke so ein bisschen hinterher. Ich würde auch nie sagen: Jetzt bin ich 30, jetzt muss die Familie kommen oder ich darf nur noch schwarze Hosen tragen …
 
 Thomas Kielhorn

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