"Goodbye Deutschland"-Familie Heidtke: Trauriger Hilferuf

VOX-Auswanderer: "Wir wissen nicht mehr weiter"

Mit ihrer Lodge in Südakfrika verwirklichte Familie Heidtke ihren Lebenstraum – jetzt erreichte die Fans der "Goodbye Deutschland"-Auswanderer ein verzweifelter Hilferuf ... 

"Goodbye Deutschland"-Familie Heidtke: Große Sorge

Als Familie Heidtke vor fünf Jahren nach Südafrika auswanderte, erfüllten sich Olaf und Marie Heidtke gemeinsam mit ihren Kindern ihren großen Traum von einer eigenen Lodge. Begleitet von den "Goodbye Deutschland"-Kameras begann für die Auswanderer ein neues Leben

Doch auch die Corona-Krise traf die Familie 2020 mit voller Kraft: Seit dem 26. März im vergangenen Jahr sind  Südafrikas Grenzen dicht. Für die Heidtke heißt das, dass keine Touristen ins Land kommen können, die normalerweise auf ihrer Lodge übernachten würden. Ihre "Pure Nature Lodge" ist seit 11 Monaten geschlossen. Auf ihrer Website schreiben Olaf und Marie:

Es wird davon ausgegangen, dass weniger als 20% der 'Bead and Breakfasts', Gästehäuser und Lodges bis Oktober 2020 überleben werden.

Doch damit nicht genug! Ein weiteres Problem macht Olaf und Marie zu schaffen: Seit sechs Jahren herrscht in Südafrika extreme dürre. Die Folge: Zahlreiche Tiere - besonders Zebras - finden nicht mehr genug Nahrung. 

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"Goodbye Deutschland"-Olaf Heidtke: Hilferuf an seine Fans

Via Instagram meldete sich Olaf mit einem berührenden Hilferuf jetzt bei seinen Followern und erklärte: "Wir wurden und werden seit Monaten bzw. seit Jahren doppelt gestraft. Klar, der Virus grassiert seit etwas über einem Jahr, aber seit 2015 herrscht eine Trockenheit in unserer Region-Eastern Cape."

Demnach habe die Familie glücklicherweise zwei Bohrlöcher, die die Lodge mit Wasser für ihre Gäste versorgen – aus logistischen Gründen sei es aber nicht möglich, ihr 200 Hektar großes Land zu bewässern – Regen sei allerdings weiter nicht in Sicht. Olaf Heidtke erklärte: 

So sind wir gezwungen, Lucerne, Grasmix oder Heu zu zu kaufen. Da der Preis durch Angebot und Nachfrage geregelt wird, sind die Futterkosten extrem gestiegen. Da in unserer Region ein Anbau von Futter viel zu kostenintensiv ist, kommt  das Futter teilweise 1200 km entfernt zu uns. Dadurch steigen selbstverständlich die Preise. 

Mittlerweile sei es sogar so schlimm, dass die Zebras zum Eingangstor der Lodge vorgedrungen sind, um am Zaun nach Nahrung zu betteln, wie Olaf weiter beschrieb: 

Wir lassen abends unsere Tore zum Haus offen, damit die Zebras bei uns in den Garten können und hier noch ein wenig Nahrung finden. Einen Rasenmäher haben wir schon seit Monaten nicht mehr benötigt. Wir wissen nicht mehr weiter ...

Abschließend appellierte der Auswanderer an seine Community und bat um Hilfe in Form von Spenden: "Wir benötigen dringend Unterstützung. Weitere Infos auf unserer Homepage." Es bleibt zu hoffen, dass Familie Heidtke es schafft, so wohl die Corona-Situation als auch die anhaltende Dürre zu überbrücken. 

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