Justin Bieber: Heftige Ansage an Donald Trump

"Ich möchte, dass mein Freund rauskommt!"

Justin Bieber, 25, kritisiert US-Präsident Donald Trump! Er wandte sich via "Twitter" an den 73-Jährigen und konnte sich dabei einen Seitenhieb nicht verkneifen.

Donald Trump fordert Freilassung von Rapper A$AP Rocky

Zum Hintergrund: Rapper A$AP Rocky wurde in Schweden nach einer Schlägerei festgenommen. Und ausgerechnet Donald Trump, der insbesondere auf seine weiße Wählerschaft zählt und immer wieder mit rassistischen Anspielungen für Ärger sorgt, setzte sich für den afro-amerikanischen Musiker ein. Plötzlicher Sinneswandel?

Via "Twitter" verkündete er:

Hatte gerade ein sehr gutes Telefonat mit Schwedens Premier Stefan Löfven, der mir versichert hat, dass der amerikanische Staatsbürger A$AP Rocky fair behandelt wird. Im Gegenzug habe ich ihm versichert, dass für A$AP keine Fluchtgefahr besteht, und angeboten, persönlich für seine Kaution oder eine Alternative zu bürgen …

 

 

Huch? Was ist denn mit Donald Trump los? Dass sich ausgerechnet der 73-Jährige für die Freilassung des dunkelhäutigen Rappers einsetzt, ist für viele eine Überraschung - oder auch nicht. Denn offenbar wollte Trump damit zeigen, dass er keine rassistischen Gedanken habe - und das, nachdem er erst kürzlich vier dunkelhäutige, demokratische Frauen im US-Kongress beleidigt hatte. Das kann doch kein Zufall sein ...

 

Justin Bieber mischt sich ein

Justin Bieber wurde auf die Tweets Trumps aufmerksam und meldete sich prompt zu Wort - er nahm dabei kein Blatt vor den Mund:

Ich möchte, dass mein Freund (A$AP Rocky, Anm. d. Red.) rauskommt,

begann Biebs seinen Post.

Ich weiß es zu schätzen, dass Sie versuchen ihm (A$AP Rocky, Anm. d. Red.) zu helfen. Aber wenn Sie schon dabei sind, @realdonaldtrump, könnten Sie dann auch die Kinder aus ihren Käfigen lassen?,

lautete die Kritik am Präsidenten.

 

 

Justin spielte mit seinem Tweet eindeutig auf die Migrationspolitik Trumps an. Im Fokus des Toupetträgers steht dabei die US-Grenze zu Mexiko. Für Migranten, die von dort in die USA einreisen möchten, soll das Asylrecht eingeschränkt werden.

Der 25-Jährige wollte mit seinem Beitrag offensichtlich andeuten, dass weiterhin Flüchtlingskinder an der Grenze festgehalten werden. Biebs ist nicht der erste Star, der sich öffentlich gegen die Machenschaften Trumps ausgesprochen hat. Auch Popsternchen Rihanna hatte kürzlich seine Migrationspolitik kritisiert.

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