Mila Kunis erhebt schwere Sexismus-Vorwürfe

In einem offenen Brief schreibt die Schauspielerin über die Diskriminierung eines Produzenten

Mila Kunis hat die Nase voll, wegen ihres Geschlechts diskriminiert zu werden.  Die ... sie hat auch ihr privates Glück mit Ashton Kutcher und als Mutter gefunden. 

Mila Kunis hat sich in Hollywood längst einen Namen als ernstzunehmende Schauspielerin gemacht. Dabei musste die Frau von Ashton Kutcher, 38, zu Beginn ihrer Karriere schlimmste Demütigungen über sich ergehen lassen. Sexismus gehörte zum Alltag der 33-Jährigen, wie sie jetzt in einem offenen und sehr ehrlichen Brief enthüllte. 

"Ich fühlte mich gedemütigt"

Mila Kunis möchte nicht mehr schweigen. In einem ausführlichen Statement, das die 33-Jährige jetzt auf der Website ihres Mannes Ashton Kutcher veröffentlichte, wehrt sich die Schauspielerin gegen Sexismus im Showgeschäft. So berichtet die Schauspielerin, vor Jahren habe ihr ein Filmproduzent prophezeit: 

"Du wirst nie wieder Arbeit in dieser Stadt finden", weil sie sich damals geweigert habe, halbnackt für ein Männermagazin zu posieren, um die Werbetrommel für einen Film zu rühren.

Ich war bleich, ich fühlte mich gedemütigt und zum ersten Mal in meiner Karriere sagte ich Nein,

schildert Mila Kunis den bedenklichen Zwischenfall mit dem Filmemacher. Die Konsequenz? "Die Welt ist nicht untergegangen. Der Film hat eine Menge Geld eingespielt und ich habe weiter in dieser Stadt gearbeitet. Wieder und wieder."

Unglücklicherweise blieb es nicht bei dieser einen Situation, in der sich die heute werdende Mutter, mit Sexismus auseinandersetzen musste. 

Mila Kunis wurde "beleidigt, ausgegrenzt, schlechter bezahlt"

Während meiner Karriere gab es Momente, in denen ich beleidigt, ausgegrenzt, schlechter bezahlt, ignoriert und auf weitere Arten wegen meines Geschlechts diskriminiert wurde,

stellt die "Bad Moms"-Darstellerin klar. Sie wolle mit ihrer Geschichte auch andere Frauen dafür sensibilisieren, sich gegen derlei subtile wie offensive Anfeindungen und Geschlechter-Klischees zur Wehr zu setzen, so Kunis weiter. "Wenn mir das passiert ist, passiert es anderen Frauen in noch größerem Ausmaß."

Rückendeckung für andere Frauen

Sie selbst wolle auch in Zukunft nicht mehr schweigen, sondern derlei Diskriminierung offen ansprechen. Am Ende ihres Briefes adressiert Mila noch einmal direkt den Filmproduzenten. 

Ich werde wieder in dieser Stadt arbeiten, aber ich werde nicht mehr mit dir zusammenarbeiten.