Toter "Glee"-Star Mark Salling: So sehr litt er unter seiner Pädophilie

„Das wahre Problem lag darin, dass er keine Hilfe gesucht hat“

Mark Salling, †35, wurde wegen Besitzes von Kinderpornografie schuldig gesprochen. Sein einziger Ausweg: Selbstmord. Am Dienstag, 30. Januar, nahm sich der "Glee"-Star das Leben. Nun spricht ein Vertrauter der Familie über die schwierigen letzten Jahre des Schauspielers.

Mark Salling beging Selbstmord

Der Schock bei den "Glee"-Stars sitzt noch immer tief. Denn trotz des Kinderporno-Skandals um Mark Salling hatte er bis zu seinem Tod eine treue Fangemeinde. Der Schauspieler wurde im Prozess wegen des Besitzes von Kinderpornografie schuldig gesprochen, weshalb ihm eine Strafe von vier bis sieben Jahre Gefängnis drohte, bevor er keinen Ausweg mehr sah und am Dienstag (30. Januar) beschloss, sich das Leben zu nehmen. Am 7. März hätte der 35-Jährige ins Gefängnis gemusst.

Er wurde hängend an einem Baum gefunden, im Gebiet von Los Angeles River in Sunland,

erklärte Officer Ed Winter gegenüber dem „People”-Magazin. 

„Einsamer Kampf mit inneren Dämonen"

Der Schock war groß, nun spricht ein Vertrauter der Familie über die schwierigen letzten Jahre des Schauspielers.

Seine Liebsten waren absolut schockiert. In den letzten Jahren hatten wir sehr wenig Kontakt. Wenn du gegen deine eigenen moralischen Prinzipien lebst oder dem, was du für richtig hältst, neigst du dazu, Leute zu vermeiden, die dir einen Spiegel vorhalten,

enthüllt er im Interview gegenüber „People“.

Den seelischen Zwiespalt und inneren Kampf von Salling beschreibt der Insider folgendermaßen:

Das Problem bestand nicht in der Existenz der Dämonen, des Schmerzes oder sexuellen Appetits, die sich verzehrt haben, als die Zeit fortgeschritten ist. Das wahre Problem lag darin, dass er keine Hilfe gesucht hat oder jemanden hatte, der ihm nahe genug stand, um es auszusprechen.

Salling habe „nie Leid verursachen wollen", jedoch sei er „ernsthaft krank" gewesen, wodurch sein Urteilsvermögen stark gelitten habe. Infolgedessen habe der Seriendarsteller in einer "alternativen Realität" gelebt.

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