
WM 2026: Das steckt hinter den pinken Schuhen von Kimmich, Nmecha, Havertz und Co.
Wenn die deutsche Fußballnationalmannschaft bei der WM auf dem Platz um das Weiterkommen kämpft, sticht vor allem ihr Schuhwerk ins Auge. Denn fast alle Kicker präsentieren sich mit einem Neonpink am Fuß. Der Grund dafür: Die Sportartikelhersteller Nike, Adidas und Puma verpflichten ihre Vertragsspieler dazu, ihre neuesten Modelle auf dem Platz zu präsentieren. Für die aktuelle Kollektion setzen die Ausrüsterfirmen bewusst auf grelle Farben, die einen großen Kontrast zum grünen Rasen bilden. Dadurch soll der Blick der Zuschauer gezielt auf die Schuhe – und damit auch auf die Marke – gelenkt werden. Es handelt sich also überwiegend um eine Marketingstrategie und weniger um einen modischen Hintergrund.
Wie Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) bereits vor dem Start der Weltmeisterschaft erklärte, gefällt ihm die aktuelle Farbe der Schuhe jedoch: "Ich fand es ganz cool. Ich mag pink sowieso, schöne Farbe, freundlich aber auch die nötige Aggressivität." Den meisten Spielern hingegen scheint es schlichtweg egal zu sein, welche Farbe ihre Schuhe haben. So erklärte Joshua Kimmich (31) etwa: "Generell habe ich mir über die Farbe Pink noch nicht so viele Gedanken gemacht." Er trage einfach das, was sein Ausrüster ihm vorgebe.
Einige Spieler verzichten auf einen Ausrüstervertrag
Spannend: In der deutschen Nationalmannschaft gibt es einen Spieler, der auf einen Ausrüstervertrag verzichtet hat und damit komplett frei in seiner Schuhwahl ist. Antonio Rüdiger (33) lief bei allen bisherigen WM-Spielen der Nationalelf mit weißen Schuhen auf. Beim offiziellen Mannschaftsfoto stach zudem Deniz Undav (29) mit schwarzen Schuhen aus der Masse heraus. Inzwischen ist aber auch er zu Pink gewechselt. Auch einige Kicker anderer Nationen machen ihr eigenes Ding. So trägt der Franzose Michael Olise (24) Weiß, während Lionel Messi (39) in den argentinischen Landesfarben am Fuß spielt.
Verwendete Quelle: dpa






