Andrew Mountbatten-Windsor verhaftet: Donald Trump findet es "sehr traurig"
Diese Nachricht schlug ein wie eine Bombe: Am 19. Februar, dem Tag seines 66. Geburtstages, wurde Andrew Mountbatten-Windsor in Norfolk von der Polizei verhaftet. Wie die Behörden offiziell mitteilten, wird dem Ex-Prinz, der erst im letzten Herbst seine royalen Titel niederlegen musste, unter anderen Amtsmissbrauch vorgeworfen. Ein Vergehen, dass in England und Wales als besonders schwerwiegend gilt und im schlimmsten Fall mit lebenslanger Haftstrafe bestraft werden kann. Im Detail geht um die Epstein-Akten, aus denen offenbar hervorgeht, dass Andrew zwischen 2001 und 2011 sensible Informationen an den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) weitergegeben haben soll. Auch König Charles III. (77) meldete sich wenige Stunden nach der Festnahme seines jüngeren guten Bruders zu Wort und betonte, die Ermittlungen der Polizei bestmöglich unterstützen zu wollen. Und nun mischt auch US-Präsident Donald Trump (79) mit ...
Donald Trump über Andrews Festnahme: "Es ist eine Schande"
Wie unter anderem "n-tv" berichtet, soll der 79-Jährige am Donnerstag gegenüber Journalisten an Bord der Air Force One sein Bedauern über die Verhaftung von Andrew Mountbatten-Windsor ausgesprochen haben. Das Ganze sei "sehr traurig". Doch Donald Trump schimpfte auch:
Es ist eine Schande und sehr schlecht für die königliche Familie.
Dabei tauchte auch der Name des amtierenden US-Präsidenten mehrere Tausend Male in den Epstein-Akten auf, bislang allerdings ohne Konsequenzen. Trump selbst betonte, dass er in Hinblick auf den Skandal "vollständig entlastet" worden sei.
So oder so: Im Rahmen der vom US-Justizministerium veröffentlichten Epstein-Akten tauchten viele große Namen auf. Neben Andrew Mountbatten-Windsor werden unter anderem auch seine Ex-Frau Sarah Ferguson (66), die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit (52) sowie Milliardär Bill Gates (70) durch die Enthüllungen schwer belastet. Neben des Vorwurfs des Amtsmissbrauch musste sich Andrew bereits schweren Missbrauchsvorwürfen stellen. Epstein-Überlebende Virginia Giuffre (†41) hatte immer wieder erklärt, von dem Ex-Royal sexuell missbraucht worden zu sein - und das mehrfach. Und auch Jeffrey Epstein selbst, der 2008 erstmals wegen Anstiftung Minderjähriger zur Prostitution verurteilt worden war, sollte sich wegen des Verdachts, mehr als tausend Mädchen und junge Frauen missbraucht zu haben, verantworten. 2019 wurde er tot in seiner New Yorker Gefängniszelle gefunden. Er soll Suizid begangen haben.
Mittlerweile wurde Andrew Mountbatten-Windsor vorerst wieder aus der Haft entlassen.
Verwendete Quellen: BBC, n-tv







