König Charles III.: Plant er den nächsten Schlag gegen Harry?

König Charles III.: Plant er den nächsten Schlag gegen Harry?

König Charles III., 73, Verhältnis zu seinem jüngsten Sohn Prinz Harry, 38, gilt schon lange als alles andere als einfach. Viele hatten gehofft, der Tod von Queen Elizabeth II. (†96) könnte die zerstrittenen Familiemmitglieder wieder versöhnen, doch das Gegenteil scheint der Fall zu sein.

König Charles III.: Schwierige Entscheidung

König Charles musste in den letzten Tagen einige wichtige Entscheidungen treffen. Als König war er natürlich mit dafür verantwortlich, die Beerdigung seiner Mutter Queen Elizabeth II. zu organisieren, doch schon in seiner ersten offiziellen Rede verkündete er, dass er sich auch über andere wichtige Themen Gedanken gemacht hatte. So gab Charles bekannt, dass sein ältester Sohn Prinz William den Titel des Prinzen von Wales von ihm übernehmen würde, der in der britischen Monarchie traditionell an den Thronfolger verliehen wird. Herzogin Kate wurde dadurch zur Prinzessin von Wales, ein ebenfalls sehr prestigeträchtiger Titel, den vor ihr ihre verstorbene Schwiegermutter Prinzessin Diana besaß. Doch schon damals fiel Beobachtern noch eine andere Sache besonders auf: Zu möglichen neuen Titeln für seinen jüngeren Sohn Prinz Harry und dessen Familie äußerte Charles sich nicht, wünschte ihnen lediglich alles Gute für ihr Leben in Amerika. Dabei war doch genau das ein großer Streitpunkt zwischen den Sussexes und dem Rest der Familie gewesen.

Keine Titel für Archie und Lilibet?

Denn im Interview mit Oprah Winfrey hatte Herzogin Meghan sich bitterlich darüber beschwert, dass ihren Kindern der Titel Prinz und Prinzessin verweigert wurde. Die ehemalige Schauspielerin machte sich Sorgen um die Sicherheit ihrer Kinder, witterte Rassismus. Dabei ist die Regel, auf die sich dieser Umstand bezieht, bereits Jahrzehnte alt. Sie besagt, dass nur die Kinder und Enkelkinder eines Monarchen sowie die direkten Thronfolger einen Titel erhalten. Dass Prinzessin Charlotte und Prinz Louis von Geburt an ihre Titel bekamen, war auf eine Sondergenehmigung der Queen zurückzuführen.

Doch für Harry und Meghan hat sich die Situation nun drastisch geändert. Immerhin sind Archie und Lilibet nun die Enkelkinder eines regierenden Monarchen. Und als solche hätten sie Anspruch auf den Titel "Prinz" und "Prinzessin" sowie "Königliche Hoheit". Nur: Passiert ist das bisher noch nicht. Nun gibt es wilde Spekulationen: Zögert König Charles III. etwa absichtlich damit, seinen Enkeln diesen besonderen Status zu gewähren, weil er sich an seinem Sohn rächen möchte? Seit Tagen schon macht das Gerücht die Runde, Charles könnte damit abwarten, Archie und Lilibet den Status als "Königliche Hoheit" zu verleihen. Der Grund: Seine Angst vor dem, was Harry in seinen Memoiren, die angeblich noch in diesem Jahr erscheinen sollen, schreiben könnte.

 "Wir wissen, dass Titel für Charles wichtig sind und Berichten nach möchte er sie auf die absoluten Top-Repräsentanten der Royals limitieren. Er zögert auch damit, seinem Bruder den Titel des Herzogs von Edinburgh zu geben und das obwohl es der letzte Wunsch seines Vaters gewesen sein soll", schreibt Royal-Expertin Katie Nicholl schreibt in ihrem neuen Buch.  

Doch würde Charles wirklich so weit gehen und seinen eigenen Enkeln diesen Titel verwehren, der vor allem Meghan immer so unglaublich wichtig zu sein schien?

Einer Quelle, die dem König nahesteht zufolge, hängt das sehr davon ab, as in den folgenden Monaten passiert, vor allem mit Harrys Buch und der TV-Show.

Falls Charles diesen Weg wirklich geht, wäre das ein deutliches Zeichen an Harry und Meghan. Charles würde damit signalisieren, dass sich die Situation nach dem Tod der Queen endgültig geändert hat und der Palast dem Plan der Sussexes, immer wieder öffentlich gegen die Royals zu schießen, nicht weiter tatenlos zusehen wird.

Rächt sich Charles an Harry?

Fakt ist: Als Enkel eines Monarchen hätten Archie und Lilibet in jedem Fall ein Anrecht auf den Titel "Königliche Hoheit" sowie "Prinz" und "Prinzessin". Ob Harry und Meghan sich am Ende jedoch dafür entscheiden, sie zu benutzen, steht auf einem ganz anderen Blatt. Und: Charles hätte letztlich die Macht, die alte Regel zu ändern. Doch dass er das wirklich tut, gilt als eher unwahrscheinlich. Denn damit würde er den Kritikern, die nach Harrys und Meghans Oprah-Interview der Monarchie schwere Vorwürfe machten, neues Futter geben - und das kann nicht in seinem Sinne sein. Gut möglich allerdings, dass Charles Harry nun erst einmal spüren lassen möchte, dass seine Handlungen nun einmal Konsequenzen haben und ihn nun deshalb beim Status für seine Kinder zappeln lässt. Ob das jedoch dazu beiträgt, dass sich die Situation zwischen den Sussexes und den anderen Royals entspannt, darf bezweifelt werden.

Verwendete Quelle: The Independent

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