Prinz William: Affront gegen die Queen

Prinz William: Affront gegen die Queen

Prinz William, 40, gilt als die Hoffnung der britischen Monarchie. Viele würden lieber ihn als seinen Vater Prinz Charles, 73, auf dem Thron sehen, wenn Queen Elizabeth II., 96, ihre Aufgaben eines Tages nicht mehr wahrnehmen kann. Doch nun werden schockierende Details zu einem Treffen der beiden bekannt.

Prinz William: Schwere Fehler?

Prinz William ist für viele der ideale nächste König: Charismatisch, wortgewandt und mit einem guten Gespür, wann sein Volk was von ihm braucht. Gemeinsam mit Herzogin Kate soll er das angeschlagene Image der Royals retten - und das schon lange, bevor er eines Tages zum König gekrönt wird.

Dass die Königsfamilie sehr genau weiß, was für einen Wert die Cambridges für sie haben, zeigte sich bei der Premiere des "James Bond"-Filmes im vergangenen Jahr: William und Kate traten dort gemeinsam mit Charles und Herzogin Camilla auf, doch die Schlagzeilen am nächsten Tag gehörten hauptsächlich den Cambridges.

Da William es im Gegensatz zu seinem jüngeren Bruder Prinz Harry außerdem geschafft hat, weitestgehend skandalfrei zu bleiben, steht seinem Erfolg als König eigentlich nichts mehr im Wege, glaubt man. Doch nun wird bekannt, dass William eine wichtige Verbündete gegen sich aufgebracht haben könnte - vielleicht die wichtigste von allen. Hat das für den Herzog von Cambridge nun Konsequenzen?

William brüskiert die Queen

In einer neuen Dokumentation des britischen Senders "Channel 4", die seit einigen Wochen ausgestrahlt wird, geht es auch um das komplizierte Verhältnis von William und Harry. Die beiden galten einst als ein Herz und eine Seele - auch wenn Experten daran schon länger Zweifel haben - inzwischen reden sie Gerüchten zufolge kaum ein Wort miteinander.

Der Bruch zwischen den Brüdern rührt angeblich von Harrys Entscheidung, der Königsfamilie den Rücken kehren zu wollen, von der William tief verletzt gewesen sein soll. In der Dokumentation sprechen nun Royal-Experten intensiv über das sogenannte "Sandringham Summit", ein Treffen zwischen William, Harry, Charles und der Queen auf Schloss Sandringham, bei denen die Konditionen, unter denen Harry und Meghan die Königsfamilie verlassen dürfen, geklärt werden sollten. "Natürlich war William da und auch involviert in die Diskussionen, weil die Tatsache, wie der Abschied vonstatten gehen würde und wie Harrys und Meghans zukünftige Rollen sein oder nicht sein könnten, natürlich nicht nur Auswirkungen auf die Regentschaft der Queen jetzt hat, sondern auch auf die des Prinzen von Wales als König der Zukunft und auf Williams eigene Zukunft als König", erklärt Royal-Expertin Roya Nikkhah. 

Die Queen selbst, die in ihrer langen Zeit als Königin ihre Familie schon durch viele große Krisen geführt hat, muss geahnt haben, dass das nicht einfach werden würde. Denn Royal-Experten Katie Nicholl zufolge habe die Queen beschlossen, dass es vor den eigentlichen Gesprächen ein Abendessen geben sollte. Die Idee dahinter: Harry und William sollten die Gelegenheit haben, zu reden und außerdem sollte das, was danach folgt, in einer lockereren Atmosphäre stattfinden. Doch dann enthüllt Katie Nicholl eine absolute Ungeheuerlichkeit:

Aber nach allem, was wir wissen, kam William nicht, bis das Treffen fast schon losgegangen war, was erst nach dem Mittagessen war, und Harry aß alleine mit der Queen.

Falls das stimmt, wäre Williams Verhalten für die Queen - und ihren geheimen Plan zur Versöhnung der zerstrittenen Brüder - ein Schlag ins Gesicht. Dass er dem Wunsch seiner Großmutter so offen nicht nachkommt, zeigt vor allem eines: Wie wütend William zu dieser Zeit auf seinen Bruder gewesen sein muss.

Keine Versöhnung in Sicht 

Dass William Harrys Entscheidung, von seinen Pflichten innerhalb der Königsfamilie zurückzutreten, nie nachvollziehen konnte, ist bekannt. Und dass William von Harrys Verhalten seitdem sehr verletzt gewesen sein muss, gilt als offenes Geheimnis. Immerhin sprach die Tatsache, dass William sich als erstes Mitglied der Königsfamilie zu Harrys Skandalinterview mit Oprah Winfrey äußerte, Bände.

Doch die neuen Details zeigen nun noch einmal, wie übel William Harry sein Verhalten wirklich nimmt. In Großbritannien wird nicht erwartet, dass Harry und William zum 25. Todestag ihrer Mutter, Prinzessin Diana am 31. August ein gemeinsames Statement herausgeben. Wenn man sich ansieht, wie angespannt das Verhältnis der beiden zuletzt war, dürfte das wohl leider traurige Realität werden.

Verwendete Quelle: Express

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