Stefan Mross: Nach Skandal-Spruch - Sender trifft Entscheidung

Stefan Mross: Nach Skandal-Spruch - Sender trifft Entscheidung

In der letzten Ausgabe von "Immer wieder sonntags" sorgte Moderator Stefan Mross, 46, für einen wahren Eklat mit einem spontanen Spruch an ein kleines Mädchen. Viele Zuschauerinnen und Zuschauer waren entsetzt. Jetzt äußert sich der Sender zu dem Vorfall. 

Stefan Mross: Mit dieser Frage löste er Entsetzen aus

Der vergangene Sonntag war ein ganz besonderer für Stefan Mross, denn die letzte Saison-Ausgabe seiner Sendung "Immer wieder sonntags" flimmerte über die Fernsehbildschirme. In dieser gab es reichlich Emotionen, denn man hat sich für den Moderator eine kleine Überraschung ausgedacht, so kam Sänger und guter Freund Andy Borg spontan in die Show und sang Mross ein herzzerreißendes Ständchen. Der 46-Jährige konnte bei dieser Geste seine Tränen nicht mehr zurückhalten, welch ein emotionaler Moment! In einer anderen Situation zeigte Stefan sich allerdings von einer anderen Seite und sorgte für große Empörung. Ein kleines Mädchen namens Johanna hatte die einmalige Möglichkeit, vor dem gesamten ARD-Publikum das berühmte „Pippi Langstrumpf“-Lied zu singen. Soweit, so gut. Bevor das kleine Mädchen an das Mikrofon durfte, gab es jedoch erst einmal ein Interview mit dem Moderator. Mross nahm die Information zum Anlass, dass Johanna eine Pferdeliebhaberin ist, und genehmigte sich einen Wortwitz:

Was ist das Besondere, auf einem (M)Ross zu reiten?

Der Musiker hatte natürlich die Absicht, sein Publikum mit diesem Spruch zu erheitern, doch die Tatsache, dass er jenen gegenüber eines kleinen Mädchens gebracht hat, sorgte für viel Empörung. Viele Zuschauerinnen und Zuschauer heißen sein Verhalten nicht gut und sind der Meinung, dass Stefans Spruch unter die Gürtellinie ging. Die große negative Nachwirkung dieses Vorfalls nimmt der Sender nun als Anlass, Stellung zu beziehen. 

Stefan Mross: Jetzt äußert sich der Sender

Die negativen Kommentare zu Stefan Mross' Spruch gegenüber des kleinen Mädchens in "Immer wieder sonntags" überschlugen sich und der Sender SWR sah sich gezwungen, zu dem Vorfall eine Erklärung abzugeben. In einem offiziellen Statement erklärt der Produktionssender, dass jener Wortwitz nicht geplant gewesen ist:

Wir haben mit Stefan Mross über die betreffende Szene sprechen können. Er hat den betreffenden Wortwitz spontan gemacht – und ohne jede Absicht damit seinen jungen Gast oder das Publikum zu verletzen.

Auch wenn der Moderator nur für einen Lacher bei seinem Publikum sorgen wollte, so ist dieser Witz gewaltig nach hinten losgegangen. Dafür möchten sich der SWR und Stefan Mross nun in aller Form entschuldigen:

Dass der Witz zu Irritationen geführt hat, tut dem Moderator unserer beliebten Unterhaltungssendung sehr leid.

Auch wenn die Szene für viel negatives Aufsehen gesorgt hat, so entschied sich der Sender dazu, die vergangene Ausgabe der Schlagersendung aus "Gründen der Transparenz" in der ARD-Mediathek zu lassen. 

Verwendete Quellen: SWR; ARD-Show "Immer wieder sonntags"

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