
Dschungelcamp: Tierisches Spiel sorgt für Zoff und Diskussionen
Die Harmonie im Dschungelcamp währte nicht lang: An Tag 11 wirkte es erstmals so, als hätten die Dauer-Streitigkeiten - vor allem zwischen Ariel Hediger (22) und Gil Ofarim (43) - zunächst ihr Ende gefunden. Zwischen den beiden Streithähnen kam es sogar zu einem emotionalen Moment, als Ariel eine rührende Geschichte aus ihrer Vergangenheit erzählte. Doch der Frieden hielt nicht lang. Der Grund? Ein Spiel, bei dem sich die Camper jeweils Tierfiguren überreichen und ihre Wahl begründen mussten. So bekam Eva Benetatou (33) beispielsweise eine Schlange von Samira Yavuz (32) und kurzerhand eskalierte die Situationen zwischen den beiden Frauen, bis Simone Ballack (49) ein Machtwort sprach. Aber damit war das Spiel noch nicht vorbei ...
Stephen Dürr konfrontiert Gil Ofarim mit Hotel-Vorwürfen - "Das war sehr bedrückend"
Auch Stephen Dürr (51) nutzte die Gelegenheit, um abzurechnen - und zwar mit Gil Ofarim, dem er die Chamäleon-Figur überreichte. Der Grund? "Es gibt den Gil hier im Camp und den Gil draußen." Der Schauspieler habe im Camp den Eindruck gehabt, Gil ziehe sich zurück, passe sich an und mache "immer einen Schritt mehr, um nicht anzuecken". Doch dieses Verhalten habe der Musiker in den letzten Tagen abgelegt, er sei aufgetaut - "für uns hier im Camp etwas Positives", so der 51-Jährige. Doch dann schwenkte er weiter zu "dem Gil von draußen", über den sich Stephen Dürr nach eigenen Angaben viele Gedanken gemacht habe - vor allem wegen seiner eigenen Verbindungen nach Leipzig und zum betroffenen Hotel:"Das war alles sehr bedrückend", kritisiert er.
Für den einstigen "Unter uns"-Star sei der Kontrast zwischen dem Gil, den er im Dschungelcamp kennengelernt habe und dem, den man aus der Presse kennt, enorm: "Ich glaube, dass es nicht gut ist, dass du wie ein Chamäleon agierst." Mit seiner Teilnahme an der RTL-Show habe er eine große Erwartungshaltung geweckt, die bislang nicht erfüllt wurde. Zwar akzeptiere Stephen die Verschwiegenheitsvereinabrung, von der Gil in den ersten Tagen im Camp immer wieder sprach, kritisierte aber:
Eine Entschuldigung für diese ganze Thematik kann darin nicht ausgeschlossen werden.
Gil Ofarim entschuldigt sich bei den Leipzigern
Sein Schweigen sei für viele "sehr unbefriedigend." Er forderte: "Dass du nach vorne trittst und sagst 'Das ist scheiße gelaufen'. Ich nehme die Kritik an - und dann wird das alles auch wieder abebben." Worte, die Gil nicht kalt ließen. Sichtlich nachdenklich reagierte er mit einem leisen "Vielen Dank!", doch im Dschungelcamp kam er erstmals mehr auf das Thema zu sprechen:
Was mir wichtig ist, zu sagen: Der Vorfall ereignete sich in Leipzig, hatte aber nie etwas mit der Stadt Leipzig, mit dem Bundesland Sachsen zu tun. Wenn das so rübergekommen ist, dann möchte ich mich entschuldigen bei den Bürgern von Leipzig und allen, die sich angesprochen fühlen in Sachsen. Das tut mir leid, das wollte ich nicht.
Im Nachhinein suchte Stephen Dürr dann noch einmal das Vier-Augen-Gespräch mit Gil, der wiederum beteuerte, dem 51-Jährigen seine Konfrontation nicht übel zu nehmen. Er erklärte aber auch: "Ich kann nie wieder gut machen. Ich kann mich entschuldigen, werde ich mich sehr oft können, es wird aber nie genug sein." Auf Nachfrage darüber, ob es etwas geben würde, was die Öffentlichkeit in Zusammenhang mit der Verschwiegenheitsvereinbarung nicht wissen würde, erklärte Gil: "Ja ... Und die Konventionalstrafe ist immens. Ich kann es nicht ändern. Ich werde damit wahrscheinlich den Rest meines Lebens leben müssen." Im Einzelinterview erklärte er sichtlich nachdenklich:
Es wäre schön, wenn die Beleidigungen, Anfeindungen, (…) die Ablehnung, eines Tages aufhören könnten. Was ich mir so sehr wünsche, dass man versteht, dass es hier nie um volle Offenheit geht und am Ende wissen dann alle, was passiert ist und wie es passiert ist. Das wird nicht passieren.
Das Dschungelcamp läuft täglich auf RTL und RTL+.
Verwendete Quellen: RTL






