Chester Bennington in Abschiedssong: „Ich dringe einfach nicht zu dir durch“

Die tragische Geschichte hinter dem Lied „Talking to Myself“

Nur wenige Stunden bevor das Selbstmord-Drama um „Linkin Park“-Frontmann Chester Bennington (✝41) publik wird, veröffentlicht die Band bei YouTube das Video zum Song „Talking to Myself“. Für Millionen Fans wird das Lied nun zur Abschieds-Hymne der Musik-Legende.

Chester Bennington schreibt Song aus der Sicht seiner Frau Talinda

Als wäre der Suizid von Chester Bennington nicht schon tragisch genug, wirft ein kurz zuvor veröffentlichtes Musikvideo zum Song „Talking to Myself“ nun ein völlig neues Licht auf das Todes-Drama: Der Clip wird ungewollt zum filmischen Nachruf des Sängers.

Das Lied aus dem aktuellen Album „One More Light“ schrieb der 41-Jährige aus der Sicht seiner Frau Talinda. Es thematisiert, wie sie selbst den Kampf ihres Mannes gegen seine Depressionen erlebt hat. Die emotionalen Lyrics machen deutlich, wie schwer die ganze Familie Bennington in Mitleidenschaft gezogen worden ist. So heißt es in „Talking to Myself“ unter anderem:

Sag mir, was ich tun muss/ Ich dringe einfach nicht zu dir durch

 

All die Mauern, die du um dich baust (...)/ All die Arten, auf die ich dich verliere

 

Ich gebe zu, ich habe Fehler gemacht/ Aber deine könnten dich alles kosten/ Kannst du nicht hören, wie ich dich nach Hause rufe?

Musikvideo zeigt persönliche Momente des „Linkin Park“-Frontmanns

Aber nicht nur der Song selbst gibt einen Einblick in die verzweifelten Seelen des Paares, auch das Musikvideo von Mark Fiore bewegt. Es zeigt die Band „Linkin Park“ auf ihrer jüngsten Tour durch Europa und kommt Chester Bennington auf der Bühne und Backstage dabei so nah wie lange nicht.

Unter Anbetracht der Umstände wirkt das Video wie die letzten Worte von Chester an die Welt, die er kurze Zeit später freiwillig verließ. Ein letztes Lebewohl an seine Fans.

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Seht hier das Musikvideo zu „Talking to Myself“: