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Erotische Kurzgeschichte: Einfach unwiderstehlich

Nele macht eine prickelnde Erfahrung mit einem Callboy

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Nele klickte von einer Internetseite zur anderen. Neugierig durchstöberte sie die Fotos und las Informationen über die einzelnen Männer, die sich dort so offenherzig anboten. Sie staunte...

Auch als Frau bekam man für Geld alles, was das Herz begehrte …

Auch wenn sie sich bisher einfach keine weiteren Gedanken über das Thema käufliche Liebe gemacht hatte, so war sie dennoch davon ausgegangen, dass es eher Männer waren, die sexuelle Dienstleistungen in Kauf nahmen. Nun wurde sie eines Besseren belehrt. Auch als Frau bekam man für Geld alles, was das Herz begehrte …
Eine Fernsehreportage, über die sie zufällig gestolpert war, befasste sich ziemlich ausführlich mit dem Thema Callboys. Nele hatte zusammen mit einer Freundin durch die Programme geschaltet, als sie aufmerksam wurden und den Bericht gemeinsam zu Ende sahen. Sie waren einstimmig der Meinung gewesen, dass es zwar an sich nichts Verwerfliches war, wenn eine Frau für Sex bezahlte, doch letztendlich konnten sie es sich beide nicht vorstellen. Allein der Gedanke, einen Fremden anzurufen, um sich dann in einem anonymen Hotel zu treffen … es war zu absurd. Sie lachten, während sie sich ausmalten, wie schüchtern sie beide sein würden, sollten sie je in eine solche Lage kommen; was selbstverständlich nie eintreten würde.

Zu ihrer großen Verwunderung wurde sie sofort fündig

Eine ganze Weile hatten sie noch über die Reportage gesprochen, dann wandten sie sich anderen Dingen zu. Als Nele allerdings am Abend an ihrem Laptop saß, um noch kurz ihre E-Mails abzurufen, konnte sie nicht anders, als eine Suchmaschine zu öffnen – sie wollte einfach nur schauen, ob es auch in ihrer kleinen Stadt Männer gab, die für Liebesdienste zur Verfügung standen. Und zu ihrer großen Verwunderung wurde sie sofort fündig. Ihr Interesse war geweckt. Obwohl keiner der Kandidaten der näheren Umgebung ihr Fall war, suchte Nele im größeren Umkreis weiter. Es war ein faszinierendes Spiel, die Körper zu betrachten, sich vorzustellen, dass diese Männer für eine Nacht alles tun würden, um sie zu befriedigen.
Kurz ertappte sie sich selbst bei der Vorstellung, dass dieser Aspekt zumindest die meisten ihrer realen Erlebnisse weit übertreffen würde. Ihrer Erfahrung nach dachte das männliche Geschlecht beim Sex meist zuerst an sich selbst … und sie hatte nie verstanden, warum ihre Freundinnen so heiß darauf waren, dass sie sich sogar für eine Nacht einen Typen aus der Disco mitnahmen. Neles einziger One-Night-Stand war ein Fiasko gewesen. Sie hatte daraus gelernt.
Doch mit einem solchen Callboy würde es sicher kein Reinfall werden. Der sollte wissen, was eine Frau für Geld erwartete …

Da war sie schon wieder, die verbotene Fantasie

Nele erschrak, als sie bemerkte, dass sie einige Minuten lang in ihren Tagträumen versunken auf das Bild von Julian gestarrt hatte. Zumindest nannte der Mann sich Julian; wer wusste schon, ob es sein echter Name war. Schnell schloss sie die Seite. Während der Computer sich ausschaltete, war sie schon auf dem Weg ins Bad, um sich bettfertig zu machen. Absichtlich schob sie jede weitere Überlegung, in der Sex und fremde Männer vorkamen, beiseite. Erst kurz vorm Einschlafen funktionierte der Verdrängungsmechanismus nicht mehr und ganz automatisch stand wieder Julians Bild vor ihrem inneren Auge:
Er schrieb, dass er 1,88 m groß war – den Fotos nach zu urteilen stimmte diese Angabe. Trotz des sportlichmuskulösen Körpers wirkte er fast ein wenig schmal.
Dieser Umstand war ihr jedoch gleichgültig; sie hatte noch nie etwas für Muskelpakete übrig gehabt. Was Nele hingegen fesselte waren die hellen Augen, die direkt in die Kamera schauten, und das dunkle Haar, das einen schönen Kontrast dazu bildete. Das schmale Gesicht mit dem eckigen Kinn war gut aussehend, allerdings nicht unbedingt etwas Besonderes. Der Callboy hatte diverse Bilder von sich auf der Homepage veröffentlicht, zeigte sich sowohl in Hemd und Jeans als auch in einer äußerst knappen Badehose, die seine stattliche Männlichkeit kaum verbarg. Nele nahm an, dass genau dies der Sinn des Fotos war; auch Frauen wollten schließlich vorher wissen, was sie bekamen. Sie schmunzelte. Ihr letzter Gedanke vor dem Einschlafen galt den Sätzen, in denen Julian seine Einstellung zu Frauen beschrieb. Dort stand in etwa, dass jede Frau es verdiene, als etwas ganz Besonderes behandelt zu werden. Ja, genau das wünschte auch Nele sich. Ohne es zu wollen hatte sie sich in Julian verfangen … oder in der aufregenden Vorstellung, eine Nacht mit ihm zu verbringen, in der er sich nur ihr ganz allein widmen würde.
Sie hatte es tatsächlich geschafft, noch zwei volle Wochen zu widerstehen; dann hatte Nele aufgegeben. Immer wieder hatte der charismatische Callboy sich in ihre Gedanken geschlichen, hatte sie dazu gebracht, wieder und wieder auf seine Internetseite zu schauen.
Sein Körper und sein Gesicht erschienen ihr inzwischen so vertraut, als ob sie ihn persönlich kennen würde. Mehrfach hatte Nele den Menüpunkt „Kontakt“ geöffnet, nur um dann doch einen Rückzieher zu machen.
Irgendwann hatte sie jedoch aufgegeben … oder besser gesagt hatte ihre Libido kapituliert. Wann immer sie an Sex dachte, war es Julian, der in ihrer Fantasie auftauchte.

Und sie dachte ungewöhnlich häufig an Sex

Nele, die seit geraumer Zeit Single war, hatte sich noch nie so sehr nach körperlicher Berührung gesehnt. Sie wollte endlich wieder einen Mann spüren. Doch nicht irgendeinen … nein, es sollte Julian sein. Seine Berufswahl machte es letztendlich unglaublich einfach; sie konnte ihn anrufen, ihn anmailen – für den entsprechenden Betrag würde er so lange ihr gehören, wie sie es wünschte oder brauchte. Andererseits war es allerdings auch sein Job, der sie davon abhielt. Wollte sie nun doch so eine Frau sein, über die sie vor einigen Tagen noch mit ihrer Freundin gelacht hatte? Und würde sie es überhaupt schaffen, sich soweit fallen zu lassen, dass sie von so einem Abenteuer etwas hätte? War es nicht einfach nur peinlich, einen Mann zu bezahlen? Endlose Grübeleien hatten Nele fast wahnsinnig werden lassen, doch dann war der Moment gekommen, als ihre Neugier und ihre Lust siegten. Kurz entschlossen und ohne noch eine Sekunde nachzudenken, hatte Nele die angegebene Mobilfunknummer gewählt. Niemand würde es je erfahren. Ihre Stimme klang heiser, als sie sich meldete. Entzückt stellte sie fest, dass schon Julians Klang am Telefon ihre Knie weich werden ließ.
Dann hatte sie sich mit ihm verabredet. Und stand plötzlich vor der Fassade eines kleinen Hotels in einer Seitenstraße der Nachbarstadt und zitterte vor Aufregung und Erwartung …

Zu ihrer Überraschung und großen Erleichterung geschah nichts von dem, worüber sie sich Sorgen gemacht hatte. Nele musste tatsächlich ihre Befangenheit überwinden, um sich überhaupt in die Bar zu trauen, in der sie verabredet waren. Dort wartete Julian bereits auf sie, sah ihr lächelnd entgegen und war noch viel umwerfender als auf den Bildern seiner Homepage. Schüchtern hatte Nele ihm den vereinbarten Betrag in einem Kuvert in die Hand gedrückt, sah dabei verlegen zur Seite. Der Callboy hingegen steckte den Briefumschlag lässig in die Tasche, ohne ihn überhaupt eines Blickes zu würdigen.
Nele spürte förmlich, wie seine Augen an ihr hingen.Sofort fühlte sie sich wohler. Es war kein abschätzender Blick, sondern wirkte so offen und freundlich, dass sie begann sich zu entspannen. Es dauerte genau ein Glas Sekt, bis sie es genoss, wenn er sie beiläufig berührte. Nach dem zweiten Glas nahm Julian ihre Hand und entführte sie einfach in Richtung der Aufzüge. Sie ahnte, dass er sich bereits um die Buchung des Zimmers gekümmert hatte. Jegliche Anspannung fiel von ihr ab. Dies hier würde ihre Nacht werden …
Ohne viele Worte zog Julian sie aus. Seine sanften Hände streichelten sie, als er ihre Kleidung von ihrem Körper streifte, dabei jeden Quadratzentimeter nackter Haut küsste. Auf die konkrete Frage, was sie sich von diesem Treffen erhoffte, hatte Nele am Telefon nur ausweichend geantwortet. Natürlich war klar, dass er vorab wissen wollte, welche speziellen Wünsche sie hatte, doch Nele hatte offen gelassen, wie es ablaufen sollte.

Genießerisch schloss Nele die Augen, um sich ganz der kribbelnden Lust hinzugeben...

Julian schien das nicht zu stören. Er übernahm sofort die Führung, schien plötzlich mehr als nur zwei Hände zu haben. Genießerisch schloss Nele die Augen, um sich ganz der kribbelnden Lust hinzugeben, die seine ausdauernde Zärtlichkeit in ihr weckte. Sie wusste, dass sie alle Zeit der Welt hatten. Dies hier war so anders als ihre sonstigen sexuellen Kontakte, bei denen sie nahm, jedoch auch immer etwas geben musste. Bei Julian waren diese Überlegungen unnötig. Jegliche Gedanken waren überflüssig. Sie lehnte sich an ihn, ließ sich mit ihm zusammen auf das breite Bett sinken. Geschickt hatte auch er sich ausgezogen, von einem Moment zum anderen fühlte sie seine nackte, warme Haut auf ihrer. Ihr gefiel das herbe Aftershave, nach dem er duftete. Wohlig räkelte sie sich unter den Liebkosungen, bekam eine Gänsehaut, als ihr Liebhaber nun auch Lippen und Zunge einsetzte, um sie zu verwöhnen. Sie seufzte leise. Julians Mund schloss sich abwechselnd um ihre Brust, und verwöhnte sie. Nele spürte kleine Lustblitze, die von ihrem Busen direkt in ihre Scham zuckten. Automatisch öffnete sie ihre Schenkel. Sie wollte mehr. Doch statt dieser offensiven Einladung zu folgen, streichelte Julian weiter ihre Brust, ihren Bauch, ihre Oberschenkel. Sie wurde immer erregter. Sie spürte pure Lust. Nele fühlte ihre aufgerichtete Klit, die sich nach Berührung sehnte.
Julian gab ihr das Gefühl, kaum Notiz davon zu nehmen. Auch wenn ihr in einem entfernten Winkel ihres Kopfes klar war, dass auch er nur ein Mann war, allerdings einer, der gerade für seine Dienstleistungen bezahlt wurde.
Nele verlor sich immer mehr in dem herrlichen Gefühl, der Mittelpunkt eines erotischen Traumes zu sein. Ihr ganzer Körper brannte vor Verlangen, so, wie sie es noch nie erlebt hatte. Langsam glitten Julians weiche Lippen über ihre Haut, kitzelten sie und verführten sie dazu, sich vollkommen gehen zu lassen. Nele hörte sich laut und ruckartig atmen. Sie präsentierte sich ihm auf schamloseste Weise. Nun endlich erhörte er ihre stumme Bitte. Sie seufzte laut auf, als die Zungenspitze ihres Liebhabers das erste Mal auf unerhört zärtliche Weise ihre Scham berührte.
Weich und langsam fuhr Julian mit der Zunge durch ihre Scham. Lust flutete durch jede Faser ihres Körpers. Nele krallte sich in die Decke des Hotelbettes. Nachdem er sie schon so weit in ihre Erregung getrieben hatte, fühlte sich alles intensiver an als je zuvor. Sie zog die Beine an, drückte sich seinem Mund entgegen. Julian reizte sie immer wieder aufs Neue, ließ keinen Millimeter ihrer intimsten Zone aus. Ihre Scham kochte förmlich, fast schmerzhaft zog es in ihrem Inneren.

Bereits jetzt konnte sie es kaum noch erwarten, ihn endlich ganz zu fühlen, ausgefüllt zu werden

Stattdessen fuhr ihr Callboy jedoch fort, sie geschickt zu verwöhnen. Seine Zungenspitze kreiste um ihre Liebesperle, drang spielerisch in sie ein, kehrte dann zu einem gleichmäßigen Takt zurück. Neles Atmung wurde hemmungsloser. Ohne darüber nachzudenken, vergrub sie ihre Hände in Julians dichten, dunklen Haaren. Er schien es kaum zu bemerken. Zitternd drängte sie sich seinem gierigen Mund entgegen, während sie unaufhaltsam auf ihren Höhepunkt zuraste.
Nele seufzte, als sie endlich den letzten Schritt tat und in einen langen, erlösenden Orgasmus fiel. Sie nahm kaum wahr, dass sich ihr Körper verkrampfte, ihre Beine sich um Julians Kopf und Oberkörper schlossen. Der Boden drehte sich unter ihr, vor ihren Augen tanzten bunte Sterne. Nele hatte das Gefühl, nicht genug Luft zu bekommen, während sie immer weiter in einen schier endlosen Abgrund stürzte.
Und dann war es vorbei. Sie prustete vor Anstrengung. Erst jetzt bemerkte sie, dass sie schwitzte. Noch nie war es so heftig gewesen; sie konnte sich nicht erinnern, schon einmal derart intensiv gekommen zu sein. Andererseits wusste sie auch nicht, wann sie ein Mann je so lange und ausdauernd verwöhnt hätte. Stück für Stück fand sie zu sich zurück. Ganz kurz spürte sie einen Anflug von Befangenheit, als ihr bewusst wurde, dass der Mann, der dort zwischen ihren Beinen kniete, ein völlig Fremder für sie war. Und ausgerechnet dieser Mann hatte sie in die höchsten Höhen der Lüsternheit getrieben …
Julian lächelte. Er war unverschämt attraktiv, als er sich mit lässiger Geste durch das Gesicht wischte, dann neben sie rutschte, um ihr näher zu sein. Seine Haare waren verwuschelt; Nele liebte es, wenn Männer das Haar so lang trugen, dass sie hineingreifen und sich darin festhalten konnte. Sie erinnerte sich dunkel, dass sie ihm wahrscheinlich wehgetan hatte, doch er ließ sich nichts anmerken. Erst jetzt fiel ihr Blick auf seinen großen Freund, der senkrecht vor seinem Unterleib stand. Nackt und in natura war er noch stattlicher, als das Foto in der knappen Badehose vermuten ließ. Sie hatte Lust, ihn zu berühren, die samtige Männlichkeit zu spüren. Es freute sie, dass ihre Erregung ihn offensichtlich nicht kalt gelassen hatte.

Den Gedanken, dass auch dies zu seinem Job gehörte, verdrängte sie schnell wieder

Zögernd streckte sie ihre Hand aus. Julian lehnte sich an sie, als ihre Finger sich um seinen Penis schlossen. Sein Atem ging schneller. Ihre Erregungskurve, die nach dem Orgasmus kurz abgeflaut war, schoss wieder steil nach oben. Nun würde endlich der Teil kommen, in dem sie ihn tief in sich spüren würde.
Ohne nachzudenken suchten ihre Lippen seine. Nele hatte keine Ahnung, wie bezahlte Männer übers Küssen dachten; es war ihr in diesem Moment allerdings gleichgültig. Er hatte kein Problem damit gehabt, den Rest ihres Körpers mit dem Mund zu verwöhnen, warum sollte er sich also wehren?!
Schnell schlang sie ihre Arme um seinen Nacken, zog ihn auf sich, während ihre Zunge in seinen Mund eindrang. Nele schmeckte ihre eigene, salzige Lust, fühlte seinen Atem in ihrem Mund. Julian erwiderte ihren leidenschaftlichen Kuss. Er schien auch nicht überrascht von ihrem unerwarteten Gefühlsausbruch. Sein Körper lag schwer auf ihrem, mit den Knien schob er erneut ihre Beine auseinander. Intuitiv reagierte er so, wie Nele es brauchte; jetzt war Schluss mit den Streicheleinheiten. Sie wollte wilden Sex!

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