Sarafina Wollny: Traurige Worte - "War nicht einfach"

Sarafina Wollny: Traurige Worte - "Es war nicht einfach"

Für Sarafina Wollny, 27, ging 2021 der Traum von einer eigenen Familie endlich in Erfüllung. Während einer Fragerunde sprach die Wollny-Tochter nun ganz offen über ihre Schwangerschaft, das Geburtsdrama und ihre Gefühle ...

Die Wollnys: Sarafina Wollny kämpfte sechs Jahre für ihren Baby-Traum

Ganze sechs Jahre lang kämpften Peter und Sarafina Wollny für ihren Traum von einer eigenen Familie: Weil es auf natürlichem Wege nicht mit der Schwangerschaft klappen wollte, begab sich das Paar ganze dreimal in eine Kinderwunschklinik - mit Erfolg: Passend zu Weihnachten verkündete die 27-Jährige 2020 stolz, dass sie schwanger ist - und zwar gleich mit Zwillingen, wie wenige Wochen später herauskam.

Doch die Schwangerschaft verlief nicht immer rosig: Sarafina Wollny hatte mit Wassereinlagerungen und Übelkeit zu kämpfen und wurde im Mai 2021 schließlich mit dem Verdacht einer Schwangerschaftsvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Dort ging alles ganz schnell: Ihre Söhne Emory und Casey mussten in der 30. Schwangerschaftswoche per Notkaiserschnitt auf die Welt geholt werden.

Die Wochen darauf waren von Bangen und Hoffen geprägt, denn die Frühchen mussten nicht nur kurz nach der Geburt operiert werden, sondern kämpften zeitweise auch ums Überleben.

Sarafina Wollny über Schwangerschaft: "Es war nicht einfach"

Heute geht es den Wollny-Zwillingen blendend: Zusammen mit Papa Peter und Mama Sarafina Wollny sowie Oma Silvia Wollny wanderten sie vor wenigen Wochen zusammen in die Türkei aus. Bei Instagram hält die 27-Jährige ihre Follower über die Entwicklung ihrer Söhne ebenfalls stets auf dem Laufenden und zeigt dabei, wie prächtig sich die beiden entwickelt haben.

Doch das Geburtsdrama scheint die Fans von Sarafina Wollny auch über ein Jahr später weiterhin zu interessieren. Bei Instagram stand die TV-Bekanntheit ihren Followern deshalb nun Rede und Antwort rund um das Thema Schwangerschaft und Geburt. So verriet sie beispielsweise, dass sie trotz aller Strapazen sehr gerne schwanger gewesen sei:

Mir ging es oft sehr schlecht in der Schwangerschaft. Übelkeit 20 Wochen lang, Nabelbruch, das ganze Wasser, es war nicht einfach ... Aber ich war echt gerne schwanger und bin einfach sooo unfassbar dankbar, das ich das erleben durfte.

"Keiner von uns beiden ist unfruchtbar"

Vor der Geburt habe die 27-Jährige eigentlich keine Angst gehabt, nur vor möglichen Komplikationen: "Ich hatte Angst, dass es so kommt, wie es am Ende auch kam. Ich hatte Angst, dass sie zu früh kommen, die ganze Verkabelung, Intensivstation, Brutkasten, Notkaiserschnitt ...", gab sie weiter offen zu. Heute sei sie aber dankbar, dass es Emory und Casey so gut gehen würde.

Doch damit nicht genug: Sarafina Wollny räumte auch mit den Spekulationen auf, dass sie oder Peter Wollny möglicherweise unfruchtbar sein könnten: "Keiner von uns beiden ist unfruchtbar. Es klappt nur nicht ohne eine Kinderwunschklinik. Sie sind unser Fleisch und Blut. Meine Eizelle und Peters Samen", erklärte sie in aller Deutlichkeit. Ihre Wahrscheinlichkeit, auf natürlichem Weg schwanger zu werden, läge hingegen bei gerade einmal 1 Prozent. Doch auch ihr Mann würde eine Rolle spielen: "Es liegt an uns beiden. Möchten wir aber für uns privat halten", so Silvias Tochter weiter.

Die Hoffnung darauf, irgendwann einmal ihre eigenen Kinder in den Armen halten zu dürfen, gaben Peter und Sarafina Wollny dabei aber nie auf: "Wir haben die Hoffnung nie aufgegeben, irgendwann unser kleines Wunder in den Armen zu halten. Immer weiter gekämpft, es ist nicht immer einfach ... Aber als es dann endlich geklappt hat, ihr könnt es euch nicht vorstellen, wie wir uns gefreut haben. (...) 6 Jahre lang haben wir gekämpft. (...) Wir haben immer gesagt, es soll noch nicht sein, unsere Zeit wird kommen."

Und damit sollten sie nicht nur recht behalten, sondern machen sicherlich auch etlichen Paaren Mut, die in einer ähnlichen Situation stecken. Für Sarafina Wollny eine Herzensangelegenheit:

Für viele ist es ein Taubthema, was ich nicht verstehe. Wie viele Paare wären ohne die Hilfe einer Kinderwunschklinik kinderlos? Wir haben von Anfang an gesagt, wir werden mit dem Thema offen umgehen, denn vielleicht können wir damit Paaren Mut machen, die sich nicht trauen, diesen Weg zu gehen.

Verwendete Quellen: Instagram

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