Will Smith: Konsequenzen nach Oscar-Ohrfeige

Will Smith: Bittere Konsequenzen nach Oscar-Ohrfeige

Mit seiner Ohrfeige gegen Chris Rock sorgte Will Smith, 53, für einen der krassesten Oscar-Skandale aller Zeiten. Nun reagieren die ersten Unternehmen auf den Vorfall …

  • Will Smith ohrfeigte Chris Rock bei den 94. Oscars
  • Als Konsequenz trat er selbst aus der Academy aus
  • Nun wurden die Dreharbeiten zu zwei Filmprojekten pausiert

Will Smith: Jetzt rudert er zurück

Es war der Mega-Eklat der 94. Oscar-Verleihung in Los Angeles: Nachdem sich Chris Rock einen Scherz über Jada Pinkett-Smith, 50, erlaubt hatte, stürmte ihr Ehemann Will Smith auf die Bühne und gab seinem Schauspiel-Kollegen vor versammeltem Publikum eine Ohrfeige. Kurze Zeit später schien er seinen Ausraster bereits zu bereuen, denn als ihm sein erster Oscar als "Bester Hauptdarsteller" im Film "King Richard" verliehen wurde, entschuldigte er sich für sein Verhalten.

Am Freitag, 1. April, gab er schließlich seinen Austritt aus der "Academy of Motion Pictures Arts and Sciences" bekannt. In einer Mitteilung gegenüber "Variety" und dem "Hollywood Reporter" erklärte er zudem, sein Verhalten gegenüber Chris Rock sei "schockierend, schmerzhaft und unentschuldbar".

Filmprojekte mit Netflix & Sony in Gefahr

Wie die "Bild" berichtet, drohen dem Hollywoodstar nun weitere Konsequenzen. So habe der Streamingdienst Netflix die Zusammenarbeit am Film "Foot and Loose" auf Eis gelegt. 2018 arbeitete das Unternehmen bereits erfolgreich mit Smith für dem Actionfilm "Bright" zusammen, der ein Mega-Erfolg wurde. Einen zweiten Teil wird es nun offenbar aufgrund der Skandal-Ohrfeige nicht geben.

Auch die Produktion eines vierten Teils mit Sony von "Bad Boys" soll vorerst eingestellt worden sein. Wie der "Hollywood Reporter" berichtet, wurden die Dreharbeiten pausiert. Zusammen mit Apple TV+ hatte Will Smith gerade erst das Drama "Emancipation" abgedreht. Ob es zu einer Veröffentlichung kommen wird, ist derzeit fraglich. Zumindest seinen Oscar darf der 53-Jährige nach aktuellen Stand behalten. Opfer Chris Rock entschied sich dagegen, eine Anzeige zu stellen.

Genutzte Quellen: Bild, Variety, Hollywood Reporter

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