Keine Gnade für Mette-Marits Sohn: Marius Borg Høiby muss in U-Haft bleiben!

Während Norwegen dem Frühling entgegenblickt, herrscht für Marius Borg Høiby bittere Winterstarre. Der Sohn von Prinzessin Mette-Marit bleibt in Untersuchungshaft - und das wohl noch für eine sehr lange Zeit. Trotz verzweifelter Anträge auf Entlassung zeigen die Richter keine Gnade. Wegen seiner riskanten Kontaktversuche zur Ex-Freundin und einer drohenden Rekordstrafe von über sieben Jahren bleibt der "Royal-Rebell" hinter Schloss und Riegel. Für Marius steht nun nicht weniger als seine gesamte Zukunft auf dem Spiel.

Marius Borg Høiby verantwortet sich im Februar 2026 vor Gericht
Einsame Monate im Gefängnis: Für Marius Borg Høiby rückt die Freiheit in weite Ferne. Das Gericht stuft ihn weiterhin als gefährlich ein.© dpa picture alliance / NTB | Lise Aaserud, Imago

Marius Borg Høiby: Ihm droht ein einsamer Sommer im Gefängnis

Der Frühling lässt auf sich warten warten. Doch bald wird er Einzug halten – auch im hohen Norden. Dann können in Oslo die Temperaturen auf angenehme 17 Grad klettern. Das Leben wird neu erwachen. Doch einer darf daran nicht teilhaben: Marius Borg Høiby (29)! Der Sohn von Prinzessin Mette-Marit (52) muss nämlich in Untersuchungshaft bleiben. 

Justiz hält Mette-Marits Sohn für gefährlich

Sein Antrag auf vorläufige Entlassung lehnte das Bezirksgericht Oslo ab. Auch die Berufung scheiterte, weil die Justiz den jungen Mann für gefährlich hält. Immerhin soll Marius seine Ex-Freundin, eine wichtige Zeugin, am 1. Februar bedroht und beschimpft haben. Noch während des Verfahrens ließ er der Frau Blumen und eine Nachricht zukommen – was gegen ein gerichtlich angeordnetes Kontaktverbot verstieß!

Diese Dreistigkeit bewog wohl die Richter, den Antrag auf Haftentlassung abzulehnen. Zwar ist der Prozess gegen Marius abgeschlossen, doch die Urteilsverkündigung steht aus. Erst im Mai könnte sie erfolgen, vielleicht sogar später. Bis dahin bleibt der Norweger nun definitiv hinter schwedischen Gardinen. Das bedeutet: Marius könnte im schlimmsten Fall sogar den Sommer "verlieren". Und sollte er schuldig gesprochen werden, ist an Freiheit ohnehin nicht mehr zu denken. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Strafe von sieben Jahren und sieben Monaten Haft!

Dass Marius unter dem Gefängnis leidet, ist bekannt: Der Untersuchungshäftling muss starke Medikamente nehmen. Jetzt bleibt ihm wohl nur die Hoffnung, dass am Ende doch noch alles gut wird. Aber es stehen ihm lange Monate der Ungewissheit bevor. Das wird kein schöner Sommer.

Dieser Artikel erschien zuerst in der aktuellen Ausgabe von "Frau mit Herz" - jede Woche neu am Kiosk!