Mette-Marit von Norwegen: Jetzt geht es um ihre Vergangenheit
Schon der Name klingt heute unglücklich. In den 1990er-Jahren wurde im norwegischen TV eine Sendung ausgestrahlt, die sich "Lysthuset" nannte, auf Deutsch: Lusthaus. In der Show buhlten 100 Männer um die Gunst einer Frau. So war es auch im Herbst 1996, als eine aparte Blondine in Leoparden-Leggings und schwarzem Top das Studio betrat: Mette-Marit (52)!
Damals ahnte noch niemand, dass dieser Dame mehr als der sprichwörtliche "Ruhm von 15 Minuten" beschieden sein würde. Nur fünf Jahre später sollte sie nämlich Kronprinz Haakon (52) heiraten! Das stand damals noch in den Sternen … Dass Prinzessin Mette-Marit als 23-Jährige im "Lusthaus" aufschlug, war im Prinzip bekannt. Jetzt aber wird ihre vermeintliche "Jugendsünde" erneut unter die Lupe genommen – und hämisch kommentiert.
In Datingshow schwärmte sie von "bösen Jungs"
So wird behauptet, dass sich Mette-Marit "mit Sex-Maske" gezeigt habe. Nun, eine Maske trug sie durchaus, aber man kann diese genauso gut als "karnevalesk" bezeichnen. Und dass die Kandidatin über Liebesdinge sprach und von "bösen Jungs" schwärmte, scheint nur im Rückblick und mit viel bösem Willen pikant. Seitdem der Norwegerin eine Freundschaft mit dem US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) nachgewiesen wurde, steht sie unter Beschuss. In der Tat hat sie auch Fragen dazu zu beantworten. Aber dass man Mette-Marits Leben derart zerpflückt, entspricht dem alten Muster: Wenn eine Frau keine Heilige ist, muss sie eine H*re sein. Das hat die Prinzessin, bei aller Kritik, nicht verdient.
Dieser Artikel erschien zuerst in der aktuellen Ausgabe von "Woche der Frau" von S. B. - jede Woche neu am Kiosk!





