Mette-Marit von Norwegen: Fragen nach Tränen-Interview - Sagt sie über Epstein die Wahrheit?

Tränen, zittrige Stimme und ein Thema, das ganz Norwegen den Atem anhält: Kronprinzessin Mette-Marit hat kürzlich ihr langes Schweigen gebrochen. In einem TV-Interview stellte sie sich den Fragen zu ihrer Verbindung zu Sexualstraftäter Jeffrey Epstein. Doch während die Welt auf echte Aufklärung hoffte, hinterlässt der Auftritt der künftigen Königin mehr Fragen als Antworten. 

Mette-Marit von Norwegen: Epstein-Interview hinterlässt mehr Fragen als Antworten

Mit Tränen in den Augen und zittriger Stimme sprach Mette-Marit (52) endlich im norwegischen Fernsehen darüber, was ihre Landsleute seit Wochen brennend interessiert: ihre Verbin- dung zu US-Sexualstraftäter ­Jeffrey ­Epstein­ (†­66).­ 20 Minuten stand die Frau von Kronprinz Haakon (52) dem Sender NRK Rede und Antwort - ­doch­ am­ Ende­ fällt die­ Bilanz­nüchtern­ aus.­

Ihre "Entschuldigung": "Ich­ wusste nicht, dass er ein Sexualverbrecher ist." ­Eine ­fragwürdige Aussage - ­schließlich­ wurde Epstein schon 2008 erstmals als solcher verurteilt, Mettes Kontakt­ zu ­ihm­ begann­ 2011.­Weiter erklärte sie: "Natürlich würde ich mir wünschen, ich hätte ihn­ nie­ kennengelernt.­ Aber­ der Fokus sollte nicht auf mir liegen, schließlich verdienen die Opfer, die schwerem Missbrauch ausgesetzt­ waren,­ Gerechtigkeit." Ein­ Versuch,­ von­ sich­ abzulenken? 

Kommt diese Stellungnahme zu spät?

Denn Mette-Marit zeigt wenig­ Einsicht.­ Sie­ selbst­ sei von­ Epstein­ "manipuliert ­und getäuscht“­ worden­ und­ durch ihn in eine Situation geraten, die ihr unangenehm gewesen sei.­ Was­ genau­ passierte,­ verriet sie ­jedoch­ nicht.­ Und­ dennoch: Auch danach stand sie weiterhin mit­ ihm­ in­ Kontakt.­­Warum Auch das verriet sie nicht! Kurzum: ­In­ den­ 20­­ Minuten hat Mette-Marit eigentlich nichts aufgeklärt - und vielen kommt ihre vage "Stellungnahme" ­ohnehin­ zu­ spät. ­Ihre­ Erklärung dafür: "Mein Gesundheitszustand ist so, dass ich sehr viel Ruhe­ brauche."

Dieser Artikel von J.G. erschien zuerst in der aktuellen Ausgabe von "Die neue Frau" - jede Woche neu am Kiosk!