Prinzessin Beatrice: Inmitten des Familienskandals tanzt sie auf den Tischen
Die jungen Leute feierten ausgelassen. Zum 40. Geburtstag darf das ja noch einmal sein. Die Unternehmerin Lauren De Niro Pipher hatte gute Freunde in die Nähe von Rom eingeladen, um ihr Jubiläum zu begießen. Mit dabei: Prinzessin Beatrice (37).
Dass die 37-Jährige in Party-Laune ist, dürfte vor allem die Briten überraschen. Immerhin wird Beatrice, ebenso wie ihre Schwester Eugenie (36), von den Skandalen des Hauses York verfolgt. Die Fehltritte ihrer Eltern Andrew Mountbatten-Windsor (66) und Sarah Ferguson (66) schaden leider auch dem Ruf der jungen Damen. Als die Feier vor einigen Wochen stattfand, liefen bereits polizeiliche Ermittlungen gegen den Bruder von König Charles III. (77). Trotzdem gab sich Beatrice der römischen Dekadenz hin, die freilich nichts Skandalöses an sich hatte. Die Laune war einfach prächtig – und am Ende tanzte Beatrice wie alle anderen auf den Tischen.
Briten fordern Entzug ihrer Titel
Dass die Prinzessin in Krisenzeiten feiert, als gäbe es kein Morgen, ist aus psychologischer Sicht nicht überraschend. Der "Tanz auf dem Vulkan" ist ja auch eine Art der Verdrängung. Beatrice und Eugenie werden für die Fehler ihrer Eltern mit haftbar gemacht, und manche fordern schon den Entzug ihrer royalen Titel. Da kann man verstehen, dass sich Beatrice ablenken wollte. Leider nur folgt am nächsten Morgen immer das Erwachen...
Dieser Artikel von Rupert Snowdon erschien zuerst in der aktuellen Ausgabe von "7 Tage" - jede Woche neu am Kiosk!
Man kann es Prinzessin Beatrice auf den ersten Blick kaum verdenken: Wer möchte nicht vor einem Familienskandal flüchten, der das eigene Leben seit Jahren wie ein dunkler Schatten überschattet? Dass sie und ihre Schwester Eugenie für die Verfehlungen ihrer Eltern Andrew und Sarah Ferguson quasi in Sippenhaft genommen werden und Kritiker sogar lautstark den Entzug ihrer Titel fordern, ist eine enorme psychische Belastung. Ihr ausgelassener Party-Auftritt in Rom, das Tanzen auf den Tischen, ist die pure, menschliche Verdrängung. Doch genau hier liegt die Tragik: Für eine Prinzessin gibt es kein rein privates Vergnügen. In einer Zeit, in der polizeiliche Ermittlungen das Königshaus erschüttern, wirken Bilder von ‚römischer Dekadenz‘ auf die britische Öffentlichkeit wie ein Schlag ins Gesicht. Der Tanz auf dem Vulkan mag Beatrice für ein paar Stunden den Schmerz vergessen lassen – die Asche des Skandals holt sie am nächsten Morgen unweigerlich wieder ein.







