Oscars 2018

Gewinner, Fotostrecken, Dramen: Alles über die 90. Academy Awards

Alles, was du über den wichtigsten Filmpreis der Welt wissen musst  

Am 4. März 2018 findet die 90. Verleihung der Oscars im Dolby Theatre in Los Angeles statt, die in der Nacht vom 4. auf den 5. Live auf ProSieben übertragen wird. Alljährlich wird der Filmpreis von der US-amerikanischen „Academy of Motion Picture Arts and Sciences“ (AMPAS) für die besten Filme des Vorjahres verliehen. Wie im diesen Jahr, wird auch nächstes Jahr Jimmy Kimmel, 49, die Moderation übernehmen. 

Die Auszeichnung wurde am 12. Februar 1929 vom damaligen Präsidenten der MGM Studios, Louis B. Mayer, ins Leben gerufen. Der Oscar wird in einer gemeinsamen Zeremonie in derzeit über 30 verschiedenen Kategorien vergeben - die Preisträger erhalten eine goldene Trophäe, die einen Ritter mit einem Schwert auf einer Filmrolle darstellt. Der Materialwert einer Statue beträgt etwa 300 US-Dollar.

Academy Awards werden jedes Jahr in den folgenden 24 regulären Kategorien vergeben:

Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller, Beste Hauptdarstellerin, Bester Nebendarsteller, Beste Nebendarstellerin, Bestes Originaldrehbuch, Bestes adaptiertes Drehbuch, Beste Kamera, Bestes Szenenbild, Bestes Kostümdesign, Bester Ton, Bester Schnitt, Bester Tonschnitt, Beste visuelle Effekte, Bestes Make-up und beste Frisuren, Bester Song, Beste Filmmusik, Bester animierter Spielfilm, Bester animierter Kurzfilm, Bester Kurzfilm, Bester Dokumentarfilm, Bester Dokumentar-Kurzfilm, Bester fremdsprachiger Film.

Die Qualifikationsregeln 

Jeder Spielfilm, der zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember eines Jahres im Gebiet von Los Angeles County erstmals mindestens sieben Tage lang in einem öffentlichen Kino gegen Entgelt gezeigt wurde, ist für die Oscars im darauffolgenden Jahr qualifiziert. Dabei wird der Begriff „Spielfilm“ definiert als ein Film, der

  • mindestens eine Länge von 40 Minuten aufweist und
  • als 35- oder 70-mm-Kopie oder als 24 bzw. 48 fps Digitalkinoformat (mit einer Mindestauflösung von 1280 × 720 Pixeln) gezeigt wurde.

Für jede der derzeit 24 Kategorien dürfen jeweils bis zu fünf Filme nominiert werden, nur in der Kategorie "Bester Film" sind seit 2009 bis zu zehn Nominierungsplätze erlaubt. Zunächst ist dabei wichtig, dass jeweils die Academy-Fachmitglieder der sogenannten Gewerke für ihre eigene Kategorie nominieren. Also: Die Kostümbildner wählen die Filme für "Bestes Kostüm", die Regisseure entscheiden über die Nominierten für "Beste Regie". Ausnahme: Nur die bis zu zehn Oscar-Kandidaten in der Kategorie "Bester Film" werden gewerkübergreifend von allen Academy-Mitgliedern nominiert.

Die Akademie 

Die "Academy of Motion Picture Arts and Sciences" (AMPAS) versammelt knapp 6000 Mitglieder der Filmbranche, den Großteil stellen die Schauspieler. Die Aufnahme in die Academy erfolgt ein wenig geheimbündisch: Wer Mitglied werden will, muss selbst in der Filmbranche tätig sein. Darunter sind Stars wie Emma Watson, Justin Timberlake oder Kate Hudson. Seit 2017 ist John Bailey, ein US-amerikanischer Kameramann der Präsident der Akademie. 

Die Nomierungen und Favoriten 2018

Die Nominierungen sollen am 23. Januar 2018 offiziell bekannt gegeben werden. Doch keineswegs zu früh für Spekulationen. Wer holt 2018 die meisten Goldjungen? Welcher Film folgt als Oscar-Abräumer auf "La La Land" und "Moonlight"? Welche Schauspieler werden Nachfolger von Emma Stone und Casey Affleck als Oscar-Gewinner?

 Auf die Kategorie "Bester Hauptdarsteller" und "Beste Hauptdarstellerin" fiebern wir natürlich am meisten hin. Potenzielle Kandidaten für 2018: Gary Oldman für "Darkest Hour", Daniel Day-Lews für "Phantom Thread", Tom Hanks für "The Post", Jake Gyllenhaal für "Stronger" und Timothée Chalamet für "Call Me By Your Name".

Außerdem heiß gehandelt werden Frances McDormand für "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri", Meryl Streep für "The Post", Sally Hawkins für "The Shape of Water", Jessica Chastain für "Molly's Game" und Margot Robbie für "I, Tonya".

Doch worauf wir besonders hoffen: Der deutsche Film "Aus dem Nichts“ von Fatih Akin hat gute Chancen auf den Preis des besten fremdsprachigen Film. 

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