"Die Höhle der Löwen"-Dagmar Wöhrl: Emotionale Worte über ihren Sohn (†12)

"Mein größter Herzenswunsch ist nicht mehr erfüllbar"

"Die Höhle der Löwen"-Investorin Dagmar Wöhrl, 65, sprach in der Sat.1-Show "Dinner Party" ganz offen über den tragischen Tod ihres Sohnes.

Dagmar Wöhrls Sohn starb vor 16 Jahren

Sechzehn Jahre ist es her, dass sich das Leben von Dagmar Wöhrle schlagartig änderte: Am 1. Juli 2001 starb Sohn Emanuel durch einen tragischen Unfall. Wie die 65-Jährige schon vor Jahren im Interview mit der "Gala" offenbarte, kletterte der damals 12-Jährige auf das Dach, verlor das Gleichgewicht und stürzte sechs Meter in die Tiefe.

Bei dem Sturz brach sich der Sohn der Politikerin mehrere Knochen und zog sich innere Verletzungen zu. Wenig später starb er im Krankenhaus an den Folgen.

Emotionales Interview

Ein dunkles Kapitel im Leben von Dagmar Wöhrl und ihrer Familie, über das die "Die Höhle der Löwen"-Investorin aber offenbar nicht schweigt. Wie die "Bild“ berichtet, ist die 65-Jährige morgen Abend (22. Januar) in der Sat.1-Show "Dinner Party“ zu sehen und spricht dort so offen wie nie über den Tod ihres Sohnes:

Die Zeit heilt alle Wunden, sagt man immer. Aber diese Wunde, also der Tod meines Sohnes, wird niemals verheilen,

so die emotionalen Worte der Löwin und weiter:

Du lernst mit solchen Schicksalsschlägen umzugehen, aber es holt dich immer und immer wieder ein. Seitdem mein Sohn gestorben ist, geht meine Stimmung nicht mehr ganz nach oben. Das ist ja etwas, da wirst du nicht gepolt drauf, da kann dich niemand drauf vorbereiten. Du erwartest nicht, dass du deine Kinder überlebst. Wir waren auch alle dabei an dem Abend.

 

Sein Bruder erlebte den Unfall mit

Auch den genauen Unfallhergang schildert Dagmar Wöhrl im Detail. Demnach sei es gegen Mitternacht zu dem tragischen Vorfall gekommen, weil Nachbarn eine Party gefeiert hatten. Sohn Emanuel sei neugierig gewesen und sei schließlich aufs Dach geklettert.

Wenig später habe der Junge das Gleichgewicht verloren und sei abgerutscht. Obwohl der Rettungswagen schnell am Unfallort eintraf, konnte das Leben des 12-Jährigen nicht mehr gerettet werden. Besonders tragisch: Wie Dagmar Wöhrl weiter offenbart, habe Emanuels älterer Bruder Marcus den schlimmen Unfall mit ansehen müssen:

Marcus saß unten auf einem Liegestuhl und sein Bruder ist direkt neben ihn gefallen. Für ihn war das ganz schlimm.

Ungewöhnliche Trauerbewältigung

Verarbeitet habe es die Familie ganz unterschiedlich. Während ihr Mann viel über den Tod ihres Sohnes schrieb, habe sie gelesen und sich mit dem Leben nach dem Tod beschäftigt. Bruder Marcus gründete wiederum die Emanuel-Wöhrl-Stiftung. Schon im Interview mit der "Gala“ erklärte sie, dass ihrer Familie aber vor allem eine ungewöhnliche Maßnahme dabei half, das Geschehene zu verarbeiten:

Wir haben auch, glaube ich, sehr ungewöhnlich reagiert. Wir haben unser Haus voller Kinder gepackt. Tagelang und wochenlang hatten wir Freunde von Emanuel bei uns.

Vergessen könne Dagmar Wöhrl diesen Todesfall nicht: "Es kommt immer wieder hoch. Manchmal ist eine Zeit lang Ruhe, aber danach kommt es wieder hoch.“ Ihr herzzerreißendes Fazit: "Mein größter Herzenswunsch ist nicht mehr erfüllbar. Mein Sohn kommt nicht mehr zurück."

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