Patricia Kelly: Emotionale Brustkrebs-Beichte

"Meine Ärztin sagte, ich sitze auf einem Pulverfass"

Patricia Kelly kann wieder lächeln, doch das war nicht immer so: Die Musikerin fürchtete um ihr Leben, als sie vor acht Jahren die Diagnose Brustkrebs bekam. Der Erfolg der Kellys wurde für Frontfrau Patricia zur Last. Nach dem Tod ihres Vaters wurde sie zur Band-Managerin. In schweren Zeiten kann die Zweifach-Mama auf ihren Ehemann Denis bauen.

Die Doku-Serie "Ein Sommer mit der Kelly Family" (Vox) offenbart neue Seiten der Kult-Geschwister. Darin erzählte Frontfrau Patricia, 48, ganz emotional von ihrer Brustkrebs-Erkrankung. Nachdem sie vor über 30 Jahren ihre Mutter an die Krankheit verlor, musste sich nun auch die Zweifach-Mama der Schock-Diagnose stellen ...

 

Patricia Kelly: "Ich wollte meine Brust nicht entfernen lassen"

Patricia Kelly wurde 2010 mit Brustkrebs diagnostiziert. Ein riesiger Schock für die Frontfrau der Kelly Family. Insbesondere, weil ihre Mutter mit nur 36 Jahren den Kampf gegen dieselbe Krankheit verlor. Um zu verhindern, dass sich der Krebs ausbreitet, und aufgrund der erblichen Vorbelastung haben die Ärzte das ganze Gewebe ihrer Brust entfernt. Kein leichter Schritt für die Sängerin.

Ich wollte meine Brust nicht entfernen lassen. Aber meine Ärztin sagte, ich sitze auf einem Pulverfass. Mental war ich damals allerdings nicht so weit,

gestand die 48-Jährige in der Doku-Sendung. Äußerlich ist von der Operation heute nichts mehr zu sehen, da die Musikerin eine Brust-Prothese trägt.

Nach der Amputation: Patricia konnte kaum schlafen vor Schmerzen

Immer an ihrer Seite: Ehemann Denis. Der Rückhalt ihres Liebsten brachte die Songwriterin durch die schlimmsten Stunden: 

In der Nacht, in der meine Brust amputiert wurde, war er bei mir. Ich hab gejault wie ein Tier und konnte vor Schmerzen nicht schlafen.

Komplett erlöst von ihrer Angst ist Patricia leider nicht. Denn: Es besteht weiterhin die Gefahr, dass der Krebs aufgrund der genetischen Belastung eines Tages auch die andere Brust der Sängerin befallen könnte. Als Risiko-Patientin muss sie sich einmal im Jahr untersuchen lassen. Doch von der Angst vor dem Tod will sich die Blondine nicht länger in ihrem Alltag einschränken lassen.

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