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Verona Pooth & Co.: Krieg der Promi-Mütter

Natascha Ochsenknecht schießt gegen ihre Kolleginnen

Es gibt wohl kaum ein Thema, das bei Frauen für so viele Emotionen sorgt wie die Kindererziehung. Was in Krabbelgruppen und am Rande von Schulveranstaltungen heiß diskutiert wird, sorgt auch bei den Promi-Mamas für ordentlich Zündstoff. Darf ich Kinderbilder im Netz posten? Sollten sich Teenies in den sozialen Netzwerken herumtreiben? Und wie sieht es mit Stillen in der Öffentlichkeit aus? Da gehen die Meinungen weit auseinander.

Verona Pooth: Ihre Söhne sind selbst Medienstars

Gerade in Zeiten von Instagram, Facebook & Co. teilen viele
 VIP-Mütter immer wieder Schnappschüsse von
 ihren Kindern mit zahlreichen Fans. Die fiesen Hass-Kommentare oder
 gut gemeinten Besserwisser-Ratschläge lassen meistens nicht lange
auf sich warten. Verona
 Pooth, 50, präsentiert ihre Kinder trotzdem der Öffentlichkeit.

"Dadurch, dass ich schon so lange in den Medien bin, haben meine Kinder das eigentlich nie anders kennengelernt," erklärt die Werbe-Ikone gegenüber IN.

Meine Kinder wissen, dass Kofferpacken, Medien, Presse, Zeitungen, Fotografen zu Mamas Leben gehören. Damit können sie gut umgehen.

Tatsächlich werden Veronas Söhne San Diego, 15, und Rocco, 7, mittlerweile selbst zu kleinen Medienstars. Zuletzt sah man den Siebenjährigen in einem "Backen mit Nutella“-Werbe-Clip an Mamas Seite oder als Kindermodel für Modedesigner Philipp Plein, 40. Auch sein großer Bruder absolvierte bereits TV-Jobs.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Natascha Ochsenknecht: "Einige sehen ihre Kinder als Geldmaschine"

Sarah Lombardi, 26, teilt ihren Alltag mit Söhnchen Alessio, 3, ebenfalls im Netz und muss deshalb wüste Beschimpfungen über sich ergehen lassen. "Das ist eine Katastrophe", so die Sängerin. Trotzdem nimmt sie den Dreijährigen mit zu öffentlichen Events. Bei der Eröffnung des "Peppa Pig Land" im Heide Park Resort in Soltau präsentierte Sarah Alessio voller Stolz den Kameras.

Eine, die das nicht verstehen kann, ist Natascha Ochsenknecht, 54. Gegenüber IN erklärt die Kinderbuchautorin:

Einige sehen ihre Kinder als Geldmaschine und Accessoire. Ich finde, es sollte für Werbung eine Altersgrenze geben. Es muss ein gewisses Alter geben, ab dem Kinder Werbung machen dürfen. 

Die 54-Jährige fordert außerdem: "Man sollte auch ernst nehmen, wenn Kinder nicht wollen."

Carmen Geiss: "Ich kontrolliere den Account meiner Kinder"

TV-Millionärin Carmen Geiss, 53, musste sich zum Thema Erziehung ebenfalls schon viel anhören. Trotzdem bleibt sie entspannt. Ihre Töchter Shania, 14, und Davina, 15, zeigen ihr Privatleben ganz offen auf ihren Instagram-Accounts. Für Carmen überhaupt kein Problem, wie sie im IN-Talk deutlich macht:

Die Zeiten haben sich durch die Influencer verändert. Das ist ein Vollzeitjob. Als unsere Kinder klein waren, gab es noch kein Instagram. Aber heute haben sie
 ihren eigenen Account, der auch öffentlich ist.

Zwar gab es in der Vergangenheit auch mal Probleme mit aufdringlichen Fans, die ihren Töchtern anzügliche Nachrichten schickten – aber grundsätzlich sieht die Löwen-Mama das Social-Media-Phänomen sehr locker. "Ich kontrolliere ab und zu den Account meiner Kinder", erklärt sie. "Aber wir leben in Monaco. Da braucht man keine Angst zu haben."

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Sara Kulka: "Sie ist zwei und wird immer noch gestillt"

Auch Daniela Katzenberger, 32, hat ihre Tochter Sophia, 3, nie von der Öffentlichkeit ferngehalten. Gegenüber IN erklärt sie: "Natürlich überlegt man da als Mama, ob man solche Fotos posten sollte. Aber ich und Lucas haben entschieden, dass wir Sophia nicht verstecken wollen, sie nicht in Tücher wickeln wollen – sie gehört zu uns!"

Klare Worte, die auch Model Sara Kulka, 28, so unterschreiben dürfte. Denn auch sie zeigt aktuell immer wieder ihre Tochter Annabell, 2, im Netz. Zwar nie von vorn, dafür beim Langzeitstillen – und das in der Öffentlichkeit. Dafür wird das Model immer wieder heftig angefeindet.

Sie ist zwei, und ja, sie wird immer noch gestillt, so lange sie es braucht und so lange ich es möchte,

sagt die 28-Jährige. "Warum ich Stillbilder öffentlich poste? Um es endlich zu normalisieren." Bei Natascha Ochsenknecht sorgt das für Kopfschütteln.

Ich habe meine Kinder in der Öffentlichkeit gestillt, aber es hat keiner gemerkt. Man kann so dezent stillen, dass es für alle anderen auch angenehm ist,

kritisiert die Dreifachmama gegenüber IN. "Ich kann nachvollziehen, dass Leute das als störend empfinden." 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Sylvie Meis: "Mein Sohn hat ein Recht auf Privatsphärenschutz"

Moderatorin Milka Loff Fernandes, 38, zieht da eine noch deutlichere Grenze. "Kinderbilder sind was Supersüßes. Aber ich hüte mich davor, mir über die 'Niedlichkeit’ meiner Kinder Bestätigung von außen zu holen", findet die ehemalige VIVA-Moderatorin.

Ich bin absolut der Meinung, dass Kinderbilder nichts in sozialen Medien zu suchen haben. 

Das sieht auch Sylvie Meis, 40, so. Die Niederländerin zeigt Sohn Damian, 12, schon lange nicht mehr öffentlich – anders als ihr Ex Rafael van der Vaart, 35. Insidern zufolge soll es regelmäßig für Ärger sorgen, dass er den Zwölfjährigen ins Rampenlicht zerrt.

Mein Sohn ist keine öffentliche Person. Er hat ein Recht auf Privatsphärenschutz. Daher habe ich mich ganz bewusst dazu entschieden, ihn aus der Öffentlichkeit rauszuhalten,

sagt Sylvie im IN-Talk.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Text: Marc Bracht, Natalie  Eichhammer

Was meinst du? Sollten Eltern die Gesichter ihrer Kinder im Netz zeigen? Gib deine Stimme in unserem Voting unten ab.

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