Beauty-Talk mit Janina Uhse: "Ich bin ein Beauty Freak"

Exklusiv verrät uns der "GZSZ"-Star seine Schönheitsgeheimnisse

Schauspielerin, YouTube-Star und jetzt auch Kosmetik-Gesicht: Die schöne Wahl-Berlinerin Janina Uhse, 26, zeigt sich wandelbar wie nie und verrät exklusiv in IN ihre Beauty-Must-Haves.

"Ich bin ein Beautyfreak"

Location: Hotel „Bayerischer Hof“ in München. Janina nimmt auf dem großen Bett der Suite Platz. Eben wurden hier noch Bilder für die Beyu-Kampagne geschossen. In der Hauptrolle: Janina Uhse als neue Markenbotschafterin. Supersympathisch, gut gelaunt und down to earth erzählt die Schönheit, wie sie den Spagat zwischen Beauty-Gesicht, langen Drehtagen und Social-Media-Star schafft.

Sie sind sehr Make-up-affin und präsentieren Ihre schönsten Looks erfolgreich auf YouTube. Was für ein Gefühl ist es, das Gesicht des Kosmetik-Labels Beyu zu sein?

Wenn man diese großen Plakate von sich sieht, macht das schon krass stolz und ist aber auch sehr surreal. Meine Mutter hat immer schon gesagt: „Janina, du wirst irgendwann für Lippenstift Werbung machen“ – und jetzt flippt sie aus vor Stolz. Ich fühle mich einfach sehr privilegiert.

Wenn es ans Selberschminken geht, haben Sie alle Tricks raus, wie man auf Ihrem YouTube-Channel sehen kann. Gibt es einen besonderen Tipp, den Sie von einem Profi haben?

Ich bin jetzt 26 Jahre und wirklich noch nicht alt, aber langsam sieht man Mimikfältchen, was ich auch schön finde. Früher habe ich aber stark deckenden Concealer ohne Augenpflege benutzt, das ist dann der Tod, wenn das Produkt in die Augenfältchen kriecht. Seitdem benutze ich immer richtig viel Augencreme.

Nude auf den Lippen, Bronzer und Contouring

Was sind Ihre Lieblings-Make-up-Looks?

Ich mag Nudetöne auf den Lippen. Bronzer und Contouring ist mir total wichtig. Genau wie das Betonen von Augenbrauen und Wimpern, das schafft den Rahmen fürs Gesicht. Abends trage ich gerne rote Lippen, damit kann ich jedes Outfit aufwerten.

Sie sind für viele Mädchen ein Vorbild, haben Sie auch ein Beauty-Idol oder jemandem, zu dem Sie aufschauen?

Ich finde meine Mutter von der Power her toll. Wie sie damals die ganze Familie in einem Schaustellerbetrieb zusammengehalten hat, wo man jede Woche woanders hinreist, immer wieder alles ein- und auspacken muss – das ist schon Wahnsinn. Vom Look her finde ich die klassischen Schönheiten wie Audrey Hepburn toll.

Wie gehen Sie mit dem Druck um, der in den sozialen Medien vorherrscht, immer perfekt auszusehen?

Ich bin ein Ästhet und mag es, schöne Bilder von mir online zu stellen, aber ich sehe das auch mit einem zwinkernden Auge. Ich habe mal spaßeshalber ein Bild mit Face Tune (App zur Bearbeitung von Bildern, Anm. der Red.) gemacht, aber nie hochgeladen, weil ich finde, dass man damit etwas Falsches suggeriert. Keiner ist perfekt! Bei mir sieht man Poren, mal einen Pickel und es guckt auch mal ein Speckröllchen raus. Aber, hey, so ist es eben. Alles andere finde ich ganz schrecklich und wenn ich damit anfange, dann muss ich mit Social Media ganz schnell aufhören, weil ich mich dann selber verleugne.

Erst Waschgel, danach Milch und dann einen Toner

Wie sieht Ihre tägliche Beautyroutine aus? Pflegeschritte?

Ich bin ein Beauty Freak und immer, wenn irgendwo neu draufsteht, kaufe ich es. Das ist ein Problem, weil ich das alles gar nicht aufbrauchen kann. Aber gerade abends liebe ich es, alles von meinem Gesicht runterzunehmen. Ich bin tatsächlich so verrückt und benutze erst ein Waschgel, danach eine Milch, dann einen Toner.

Sie sind ein bekennender Foodie. Was essen Sie an einem gewöhnlichen Tag?

Ich mache mir gerne Chia-Pudding mit Bananen, Kokosmilch und Chia-Samen. Nach dem Mittagessen am Set versuche ich, nicht so viel zu naschen. Ich bin aber ein ziemlicher Kaffeejunkie. Iced-, Soja-, oder Almond-Latte, da steh' ich voll drauf. Abends muss ich genießen und mir etwas Gutes tun. Meistens wird’s dann Sushi bestellen – oder ich mache mir einen Raw Food Salad.

Fahrradfahren, Schwimmen und Inlineskaten

Treiben Sie Sport? Wenn ja, welchen?

Ich mache zu wenig Sport, aber ab und zu rolle ich meine Yogamatte aus und mache mit YouTube-Videos 15-Minuten-Übungen. Im Sommer bin ich auf jeden Fall aktiver und fahre viel Fahrrad, gehe schwimmen und Inlineskaten.