Neuer Skandal um Michael Jackson: 100-Millionen-Dollar-Klage

"Wir können nicht dabei zusehen, wie dieses öffentliche Lynchen weitergeht"

Michael Jackson wird in der Dokumentation "Leaving Neverland" als Sex-Täter entlarvt. Die Aufnahmen sorgten weltweit für Diskussionen. Jackson soll zahlreiche Kinder missbraucht haben. Die umstrittene Doku soll bald im TV zu sehen sein, doch die Ausstrahlung soll jetzt verhindert werden. Die Nachlassverwalter von Michael Jackson verklagen den Sender jetzt auf 100 Millionen Dollar!

Hat Michael Jackson zahlreiche Kinder missbraucht?

10 Jahre nach seinem Tod steht Michael Jackson wieder am Pranger. In der Doku "Leaving Neverland" wollen die Macher beweisen, dass an den Vorwürfen des Kindesmissbrauchs etwas dran ist. Der Film wurde von Regisseur Dan Reed gedreht und er wolle nach eigener Aussage den vermeintlichen Opfern eine Stimme geben, berichtete "TMZ". Im Fokus der Dokumentation stehen Wade Robson und James Safechuck. Die Jungen waren damals sieben und zehn Jahre alt. Heute sind beide Männer über dreißig und sprechen in der Produktion zusammen mit ihren Familien über die angeblichen Missbrauchsfälle durch Michael Jackson. Jacksons Nachlassverwalter ist fassungslos.

Dies ist noch eine reißerische Produktion im ungeheuerlichen und erbärmlichen Versuch, Michael Jackson auszubeuten und aus ihm Kapital zu schlagen,

sagten die Verantwortlichen dem "People"-Magazin. Besonders seltsam: Wade Robson und James Safechuck sagten damals im Prozess FÜR Michael aus – und stellen sich jetzt gegen ihn. Der amerikanische Sender HBO will die Dokumentation am 3. und 4. März ausstrahlen. Doch das soll jetzt verhindert werden. Die Nachlassverwalter verklagen den TV-Sender laut "TMZ" jetzt auf unglaubliche 100 Millionen Dollar.

 

Kann die "Leaving Neverland"-Doku gestoppt werden?

Die Nachlassverwalter wollen HBO mit einem Vertrag von 1992 dran kriegen. Damals strahlte der Sender ein Konzert von Michael Jackson aus und sicherte vertraglich zu, sich nicht negativ über Jacko zu äußern. Doch die Verantwortlichen zeigen sich unbeeindruckt:

Unsere Pläne haben sich nicht geändert. Wir wollen den Film allen zugänglich machen, sodass sich jeder sein eigenes Urteil bilden kann,

so ein Sprecher von HBO gegenüber "Variety"Für Michaels Familie dürfte DAS der absolute Horror sein.

Wir können nicht einfach dabei zusehen, wie dieses öffentliche Lynchen weitergeht,

heißt es in einem Statement. Aber aktuell sieht es ganz danach aus, dass die Familie dabei zusehen muss – und zwar bei HBO.

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