Robert de Niro: Das nächste Opfer des Paketbombers

US-Demokraten im Visier von Verbrechern - Teil von Manhatten abgesperrt

Kurz vor den Kongresswahlen versetzen Paketbomben die USA in Angst und Schecken. Die Adressaten könnten prominenter nicht sein: Unter anderem bei Barack Obama, 57, Hillary Clinton, 70, und dem liberalen Sender CNN wurden verdächtige Pakete abgefangen. Offenbar das nächste Opfer: Robert de Niro, 75.  

Paketbomben gegen Trump-Kritiker

Die Ziele der Paketbomber haben eins gemeinsam: Sie sind Gegner von US-Präsident Donald Trump. Bisher acht Postsendungen mit Rohrbomben wurden unter anderem an den demokratischen Ex-Präsidenten Barack Obama, an die frühere Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton und an den Nachrichtensender CNN adressiert. Auch Hollywood-Star de Niro ist Trump-Kritiker: Erst bei den "Tony Awards" im Juni hatte er eine flammende Anti-Trump-Rede gehalten. 

Ich will nur eines sagen: Fuck Trump! Es kann nicht mehr heißen: Weg mit Trump!, es heißt Fuck Trump!,

rief de Niro dem jubelnden Publikum damals entgegen, hob beide Arme und ballte die Hände zu Fäusten.

 

 

Nun geriet er ins Visier der Kriminellen. Eine der bisher acht Paketbomben war an ihn adressiert und löste einen Großeinsatz der Polizei von New York aus. 

 

Dieser CCN-Tweet zeigt das Päckchen, das an Robert de Niro adressiert war. 

 

 

Es ähnelt dem sichergestellten Paket, das an CNN gesendet wurde und von der Polizei kontrolliert gesprengt wurde. 

Bauarbeiter entdeckt verdächtige Lieferung

Zum Zeitpunkt des Vorfalls sei niemand zu Hause gewesen, berichtet der Sender NBC unter Berufung auf die Polizei. Ein Bauarbeiter habe die verdächtige Lieferung am frühen Donnerstagmorgen entdeckt und sofort die NYPD alarmiert. Glück im Unglück: Das Gebäude in Greenwich, in dem auch Roberts Filmproduktionsgesellschaft Tribeca Film und ein Restaurant seinen Sitz hat, war zum Zeitpunkt des Fundes leer. Eine Evakuierung war deshalb unnötig, dennoch sperrte die Polizei das Gebiet um das Restaurant weiträumig ab und ermittelt seitdem im südlichen Teil Manhattans.

 

 

 

Einzeltäter oder ein ganzes Netzwerk?

Es handle sich um dieselbe Art von Paket wie jene an Ex-Präsident Barack Obama und die ehemalige Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton, berichtet die „New York Post“.  Trump sprach zwar von „abscheulichen Taten“ und rief die USA zur Geschlossenheit auf. 

Die US-Bundespolizei FBI hat bisher mindestens acht verdächtige Pakete abgefangen. Zu Schaden kam durch die Sprengsätze bislang niemand. New Yorks Polizeichef James O’Neill sagte auf CNN, noch sei unklar, ob hinter den Postsendungen ein Einzeltäter oder ein Netzwerk stehe. Er gehe aber davon aus, dass der oder die Täter in den kommenden Tagen gefasst würden.

Bis dahin dürften Robert de Niro und weitere Trump-Gegner schlaflose Nächte verbringen. 

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