Völlig unverfroren: Winterpflege von Kopf bis Fuß

So schützt du dich am besten vor Wind und Wetter

Heizungsluft, eisiger Wind und Schnee – unser Körper muss in der kalten Jahreszeit einiges aushalten. Wir haben die besten Tipps, um Haut und Haar gegen die Kälte abzuschirmen ...

Gesundes Haar

Jacke an, Schal drum, Mütze drauf – und unsere armen Haare? Winter bedeutet puren Stress fürs Haupt. Trockene Kopfhaut, fliegende Haare und Spliss sind an der Tagesordnung. Da dürfen wir gern zweimal die Woche zur intensiven Haarkur greifen und auch bei unseren Shampoos eine Schippe drauflegen. Die Stars sind alle Produkte, die natürliche Öle oder auch haareigenes Keratin enthalten.

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Wache Augen

Heizungsluft, extreme Kälte – die ständigen Temperaturschwankungen greifen gerade die zarte Augenpartie an. Reichhaltige Pflege ist ein Muss, genauso wie ein UV-Schutz. Apothekerin Judith Horzel erklärt:

Auch an bewölkten Tagen ist die UV-Kraft fast so stark wie im Sommer. Beim Skifahren ist wegen der Höhenmeter ein höherer UV-schutz besonders wichtig.

Die Creme am besten immer mit den Fingerkuppen einklopfen, denn so wird die Durchblutung angeregt, und die Haut kann die kostbaren Wirkstoffe besser aufnehmen.

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Starke Gesichtshaut

Angriffspunkt Nummer eins für Kälte ist das Gesicht. Bei wem Stirn, Bäckchen und Kinn nach dem Winterspaziergang spannen und jucken, der merkt: Mehr Pflege muss her! Die Expertin erklärt:

Cold Creams wirken nährend und hautberuhigend – das ist gerade für das Gesicht wichtig.

Gute Inhaltsstoffe sind Thermalwasser oder auch Paraffin als Lipidkomponente. Und: Gönnen Sie sich ab und an die Extra-Power in Ampullenform vor der Nachtpflege. Aber Vorsicht: Sobald die Cremes schwer und wie ein dicker Film auf der Haut liegen, haben sie genug Pflege – dann lieber nur abends dick cremen und morgens etwas Leichteres nutzen. Sonst ist die Haut schnell gereizt.

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Weiche Lippen

Eitelkeit beiseite! Bei minus fünf Grad muss es nicht der strapazierende Lippenstift mit Matt-Finish sein. Stattdessen freut sich die empfindliche Lippenhaut über sehr reichhaltige Pflegestifte. Die Expertin sagt:

Besonders effektiv gegen trockene Haut ist Bienenwachs, denn dieses hat reizlindernde und beruhigende Eigenschaften.

Ebenso gut sind Öle, denn die pflegen die Lippen soft.

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Gepflegter Körper

Dicke Winterkleidung schützt zwar vor Kälte, sorgt aber auch für eine schlechte Luftzirkulation, was wiederum die Haut reizt. Besonders pflegebedürftig ist die dünne Schienbeinhaut, denn bis dahin reicht der schützende Wintermantel nicht. Also bitte gerade die Beine jeden Tag eincremen!

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Streichelzarte Hände

Die Hände sind jetzt ständig der Kälte ausgesetzt, wir brauchen also auch hier intensive Pflege,

weiß Judith Horzel. Unseren zarten Fingern fehlt es quasi an allem – die dünne Haut hat kaum Fettgewebe, keine Talgdrüsen und schafft es somit nicht, sich selbst zu schützen. Die ideale Pflege unseres Vertrauens sollte eine gute Kombi aus Fett- und Feuchtigkeitspflege sein. Und dazu: Bitte nie die Handschuhe vergessen!

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Leichte Füße

Die dünne Haut an den Füßen liebt es im Winter üppig. Perfekt sind Inhaltsstoffe wie Urea (bindet Wasser in der Haut) oder Öle, die wir dick auftragen und über Nacht einwirken lassen. Dazu pimpen wir unsere Schuhe mit Einlegesohlen aus Lammfell (gibt’s etwa bei Deichmann für ca. 8 Euro) – die sind bequem und bieten verlässlichen Kälteschutz.

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